Autor: Die Crew

Stürmische Heimkehr

„Sturmtief Herwart fegt über Deutschland.“ So titelte die Tagesschau – und wir waren mittendrin. Eigentlich sollte unsere Transatlantik-Passage mit der Queen Mary 2 gestern Abend in Hamburg enden, heute wollten wir schon in Berlin bei Hannah und Lissy sein. Doch das Wetter wollte es anders… Über weite Teile von Norddeutschland zog Sturmtief Herwart in der Nacht hinweg und brachte Böen in Orkanstärke mit sich. Unser Kapitän hatte uns schon mittags darauf vorbereitet, dass die See im Lauf des Tages rauer werden wird.Und sie wurde so rau, dass die Hamburger Hafenbehörde uns aus Sicherheitsgründen die Einfahrt in die Elbe nicht erlauben konnte. Wir hatten also eine ziemlich stürmische Nacht und verbrachten heute einen zusätzlichen Tag am Schiff. Seit dem späten Nachmittag hat sich die Lage zum Glück beruhigt, hin und und wieder kam sogar die Sonne durch. Gegen 14 Uhr fuhren wir dann schließlich von der Nordsee in die Elbe ein und nähern uns jetzt langsam dem Hamburger Hafen. Um 21 Uhr sollen wir dort einlaufen, noch ein letztes Mal im sicheren Hafen übernachten und morgen an Land gehen. Die …

Mayas und Moskitos

Ehrlich gesagt, haben wir nach einem Monat genug! Genug von den Maya-Ruinen, die es hier in Yucatan auf Schritt und Tritt gibt. Genug von der brütenden Hitze und den allgegenwärtigen Moskitos. Genug auch von den Touristenmassen, die in hellen Scharen durch die Maya-Sehenswürdigkeiten drängen – wenn  diese von den Badeorten an der Karibikküste aus gut erreichbar sind. Und von den aufdringlichen Souvenirverkäufern, die uns ihren immer gleichen Kitsch mit dem immer gleichen Spruch anbieten: „Hola amigos! Best price!“ Natürlich waren wir dennoch begeistert von Chichen Itza, Itzamal, Uxmal, Edzna, Palenque, Yaxchilán und Tulum. Doch gestern war der Tag, an dem wir beschlossen, dass eine in der Nähe liegende Maya-Stätte auch gut ohne uns auskommen kann. Kein Zweifel: Eine Begeisterungsflaute hatte uns erreicht. Dabei hatten wir uns extra ein Auto gemietet, um die Halbinsel Yucatan samt dem Bergland von Chiapas auf den Spuren der Mayas zu bereisen und dabei auch entlegenere Orte aufzusuchen. Um der glühenden Hitze des Tieflands und den Touristenmassen zu entgehen, waren wir stets früh aufgestanden – und wurden nicht enttäuscht. Wir staunten über …

Ein Ausflug nach Uruguay

Wir geben es zu: Über Uruguay, das kleinste spanischsprachige Land in Südamerika, wussten wir vor unserer Reise so gut wie gar nichts. Dann sahen wir, dass es von Buenos Aires aus mehrmals am Tag Schiffe nach Montevideo oder nach Colonia del Sacramento gibt. Letzteres ist eine hübsche kleine Stadt, die von allen gelobt wurde. Also machten auch wir uns auf den Weg. Und dieser Samstagsausflug hat sich wirklich gelohnt! Schnelle Überfahrt Morgens um 9.00 Uhr legte unsere buquebus-Fähre von Buenos Aires nach Colonia del Sacramento ab. Da wir bei der Fahrt die Landesgrenze von Argentinien nach Uruguay überschritten, mussten wir bereits um 7.30 Uhr am Hafen sein, um die Aus- und Einreiseformalitäten zu erledigen. Alles klappte gut und flott, obwohl es außer uns noch rund 600 andere Wochenendausflügler gab. Kein Wunder, entpuppte sich Colonia del Sacramento doch wirklich als ein echtes Kleinod – trotz der vielen Touristen. Mit dieser Fähre sind wir gefahren – und mit dieser Yacht wäre es noch ein wenig schöner gewesen… Wunderschöne Altstadt Colonia del Sacramento besticht durch eine autofreie Altstadt  – nach drei Wochen Buenos Aires …

¡Buenos dias! aus Buenos Aires

Gut angekommen sind wir in Buenos Aires und schicken Euch ein herzliches ¡Buenos dias! aus der argentinischen Hauptstadt. Trotz des heutigen Generalstreiks haben wir uns auf den Weg gemacht und das Zentrum, in dem auch unsere Wohnung liegt, und den ganz besonderen Stadtteil San Telmo erkundet. Hier ein paar Fotos, die alle unter dem Motto ¡buenos dias! stehen. Sehr viel mehr als diese netten Begrüßungsworte und ein paar spanische Grundbegriffe können wir im Moment übrigens noch nicht. Aber das soll sich ändern, denn wir besuchen ab Montag beide einen Sprachkurs. Und hier noch ein Bild vom heutigen Generalstreik:    

Ausflug aufs Land: Yarra Valley und Mornington Peninsula

Melbourne ist eine wunderschöne Stadt. Doch natürlich interessiert uns auch die Umgebung der australischen Metropole. Also mieteten wir uns in den vergangenen Tagen ein kleines Auto und fuhren „aufs Land“. Erst ins Yarra Valley nordöstlich von Melbourne, dann auf die südöstlich gelegene Mornington Peninsula. Von beiden Ausflügen waren wir begeistert und haben viele Landschaftsbilder mitgebracht. Das Yarra Valley ist als die Weinregion Melbournes bekannt und liegt nur knapp 80 Kilometer entfernt. Auf dem Weg zum kleinen Städtchen Healesville, dem Zentrum der Region, ist ein Weingut nach dem anderen ausgeschildert. Und auch Farmen, eine Molkerei oder eine Schokoladenmanufaktur werben mit dem open gate. Shakespeare auf dem Weingut Wir entscheiden uns natürlich für die Weingüter und finden nach einiger Suche zwei, die uns richtig gut gefallen: Das TarraWarra Estate, das einen für hiesige Verhältnisse großen Weinberg hat, und auch durch moderne Architektur überzeugt. Und das Coombe Melba Estate, das altehrwürdig aufgemacht ist, und hin und wieder Kulturevents bietet. Wir besuchten am Freitag Abend die fabelhaft gespielte Shakespeare-Komödie Much Ado About Nothing und freuten uns sehr über das kulturelle Highlight. Rosen und Reben: Der Weinberg des TarraWarra Estate im Yarra Valley.  Willkommen auf den Weingütern: …

Frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2017

Wir schicken Euch tropische Weihnachtsgrüße aus Bali und wünschen Euch allen frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2017!  Wir hoffen sehr, dass das neue Jahr für unseren faszinierenden Globus besser wird als 2016. Denn das endet weltpolitisch und jetzt auch in Deutschland leider so, wie es insgesamt war. Nämlich als eines der trübsten seit wir denken können. Die einschlägigen Nachrichten aus Deutschland, Europa, dem Nahen Osten und den USA erreichen uns natürlich auch hier. Und da folgt ein Schock dem anderen – ihr wisst sicher, was wir damit meinen. Ein Blick zurück Uns lässt es auch auf unserer großen Reise nicht kalt, wenn in so kurzer Zeit gewichtige Grundlagen unserer Wertordnung und unseres Verständnisses einer pluralistischen, offenen Gesellschaft so krass in Frage gestellt werden, sei es durch den furchtbaren Terrorismus oder die immer mehr erstarkende politische Rechte, die sich offenkundig zunehmend radikalisiert. Wo soll diese Spirale hinführen? Das „ganze System“ infrage stellen, wie es die AfD zuhause immer offener proklamiert: Hatten wir das nicht schon mal? Dazu noch die – eigentlich unglaubliche – Entwicklung, dass Tatsachen im politischen Leben …

airbnb in Makati auf den Philippinen, Blick auf den Küchentisch

„Fresh Greenbelt Loft“ in Manila

Sehr schön eingerichtet und eine Oase der Ruhe – das war das „Fresh Greenbelt Loft“ in Manila für uns. Die kleine schicke Wohnung mitten in Makati, dem Business-Distrikt von Manila, haben wir bei airbnb gefunden und für eine Woche gemietet. Besonders gefallen hat uns, dass die Wohnung über zwei Stockwerke geht. Unten eine sehr gut eingerichtete Küche, eine kleine Schreibecke und ein hübsches Sofa, oben ein bequemes Bett und ein großer Schrank. Toller Blick und super Lage Im 12. Stockwerk eines Hochhauses liegt das Loft und bietet einen tollen Blick über die geschäftige Metropole – und auf den Park gegenüber. Grün direkt vor der Haustür ist in einer solchen Stadt nicht selbstverständlich, hat uns aber natürlich besonders gut gefallen. Außerdem ist die Wohnung direkt um die Ecke von unseren Freunden Lilli und Matthias mit dem kleinen Leo. Wir konnten uns gegenseitig also leicht besuchen oder uns in einem der vielen netten Cafes gleich um die Ecke treffen. Auch die schön angelegten Green-Belt-Shopping-Malls und das Ayala-Kunstmuseum sind in direkter Nachbarschaft und einen Besuch wert. Freundschaftswerbung Solltet Ihr mal nach Manila bzw. Makati kommen, können …

Zu Gast bei Freunden in Manila

Matthias, Lilli – und der kleine Leo. Das ist die „Radek-family“, die wir gerade in Manila besuchen. Unsere Freunde aus der Heimat leben und arbeiten inzwischen in Makati, dem Business-Distrikt von Manila, und wohnen im 36. Stockwerk eines Wolkenkratzers.  Nur ein paar Stockwerke darunter haben wir uns für die ersten Tage eine kleine Wohnung gemietet und genießen von unserem Bett den Ausblick auf die Metropole. In der zweiten Woche ziehen wir in das „Fresh Greenbelt Loft“ in der Nachbarschaft um, in dem wir uns sehr wohl fühlen und die Radeks sogar mal zu uns zum Abendessen einladen können – fast wie Zuhause. Und die neue Heimat unserer Freunde lernen wir bei gemeinsamen Ausflügen in der Stadt und auf eine Trauminsel kennen. Sonnenuntergang in Makati: In den ersten Tagen erkunden wir zusammen mit den stolzen Eltern und dem kleinen Leo Manila und Makati: Und an einem verlängerten Wochenende fliegen wir zusammen auf die Insel Negros und verbringen vier wunderbare Tage an einem echten Traumstrand:

Radel-Tour mit Girlies

Sie sind da! Nach ziemlich genau fünf Monaten, die wir nun schon in der Welt unterwegs sind, konnten wir vorgestern endlich Lissy und Hannah in die Arme schließen. Für zwei Wochen sind sie aus München nach Sri Lanka gekommen, und nun werden wir zusammen die schöne Insel bereisen. Unser Fahrer Leo hat eine spannende Tour für uns zusammengestellt, so dass auch wir nun mal nichts planen müssen, sondern ganz die „family reunion“ genießen können.  Nach einer Nacht im süßen kleinen Guesthouse in Galle an der Südküste, starten wir ganz aktiv unsere Insel-Reise: Wir haben eine Fahrradtour mit Chameera Cycling gebucht und erkunden von Galle aus die Lagune und kleine Dörfer der Umgebung. Natürlich ist genau an diesem Tag eine Gluthitze, aber trotzdem genießen wir die knapp drei Stunden auf dem Fahrrad. Denn besser könnte der Einstieg gar nicht sein, sehen wir doch gleich am ersten Tag der gemeinsamen Reise das „echte“ Leben der Menschen in diesem Land. Wir schauen uns eine Weberei an und eine kleine Fabrik, in der aus Kokosnüssen sowohl Seile als auch …