Autor: Die Crew

19 Monate auf Weltreise: Airbnb in Kérkira

„Keramidia House“ in Kérkira

Eine sehr entspannte leichte Woche haben wir gerade in Kérkira, der „Metropole“ Korfus, verbracht. Mitten in der Altstadt liegt die schöne große Wohnung, die wir über airbnb gemietet haben.  Nach zwei Wochen Boot – wo es durchaus eng und nicht immer komfortabel ist – haben wir uns auf Korfu eine sehr schicke und große Wohnung gegönnt. Bei airbnb wird sie als „Architect Old Town Flat with Sea View“ angepriesen, und erfreulicherweise stimmt das zu 100 Prozent. Mal wieder alles richtig gemacht… Traumhafter Blick Ohne den Taxifahrer, der uns am Ende zu Fuß durch die engen Gassen führte, hätten wir wohl ziemlich lange nach der Wohnung gesucht. Denn die Altstadt von Kérkira gleicht beim ersten Besuch einem Labyrinth – allerdings einem sehr schönen. Mitten drin und doch ganz ruhig liegt das Keramidia-Haus, eine Wohnung im vierten Stock eines alten Hauses, die von einem Briten sehr liebevoll und stilsicher umgebaut worden ist. Lichtdurchflutet sind der große Wohn-Ess-Raum und die beiden Schlafzimmer, und beim Blick aus dem Fenster sehen wir – ganz nah – das Dächermeer der Altstadt vor uns und – in …

19 Monate auf Weltreise: Segeltörn rund um Lefkas

Die Wiederentdeckung

Endlich ist es so weit. Nach genau einem Jahr Pause sind wir wieder in der Welt unterwegs – dieses Mal sind es vier Wochen Griechenland – und machen eine Wiederentdeckung nach der anderen. Die Wiederentdeckung der Heimat Kaum zu glauben: Heute vor einem Jahr ging unsere Weltreise zu Ende – und nach 19 Monaten „on tour“ kamen wir mit der Queen Mary 2 im Hamburger Hafen an. Das Zurückkommen nach Deutschland und das „Wiederreinkommen“ fiel uns nicht leicht. Zwar haben wir uns mit Familie und Freunden getroffen und das Wiedersehen sehr genossen. Doch gleichzeitig haben wir auch festgestellt, dass manche Freundschaft unsere lange Abwesenheit nicht überdauert hat – und dass erstaunlich wenig Menschen etwas über unsere Reise und unsere Erfahrungen wissen wollten. Vielleicht ist es ja ein Nachteil, wenn man einen Blog betreibt… Darüber hinaus haben wir es uns wohl auch selbst etwas schwer gemacht, weil wir in den ersten fünf Monaten nach unserer Heimkehr nicht in Nürnberg wohnten – unser Haus war noch vermietet – sondern an den Bodensee gingen und dort in Konstanz …

19 Monate auf Weltreise: Die Reisterrassen von Banaue auf den Philippinen

In 19 Monaten um die Welt

Juhu! Wir sind „Weltentdecker des Monats“ im bekannten Reiseblog www.wetravelthworld.de. Schaut doch mal rein – dort gibt es auch noch viele andere außergewöhnliche Reiseberichte sowie Tipps für Vielreisende. Und hier ein Auszug aus dem Interview mit uns. Für alle, die schon lange auf eine kleine Bilanz unserer Weltreise gewartet haben. Wann wir gemerkt haben, dass wir definitiv mit dem Travelbug infiziert sind: Wir wurden beide – unabhängig voneinander – schon sehr früh mit dem Reisevirus infiziert. Elke liebt von klein auf Wüstenlandschaften, Wolfgang segelt seit jungen Jahren und träumte stets von einer Weltumsegelung. Elke kommt aus einer oberfränkischen Kleinstadt und fuhr als Kind mit ihren Eltern immer in den gleichen Urlaubsort in Oberbayern. Ihr erster Flug ging deshalb mit Anfang 20 nach Mexiko, wo sie zwei Monate als Backpackerin unterwegs war. Auch Wolfgang brach, sobald er konnte, aus dem engen elterlichen Reisehorizont aus und machte sich auf den Weg nach Skandinavien und Irland, später dann in die USA. Die Idee für unsere gemeinsame Weltreise hatten wir in Kambodscha, als wir unseren Freund Matthias besuchten. Der war dort …

Der Kreis schließt sich

Auch zwei Jahre Auszeit sind irgendwann vorbei. Am 4. April 2018 – auf den Tag genau zwei Jahre nach unserem Aufbruch – sind wir wieder in Nürnberg angekommen. Mit dem Zug, mit Gepäck, am Hauptbahnhof. Nun sind wir erst einmal wieder in unserem Haus in Zabo und sind gespannt, wie es weitergeht. Bleiben wir in Nürnberg oder zieht es uns woanders hin? Sucht Elke sich wieder einen Job oder arbeitet sie freiberuflich? Wo engagiert sich Wolfgang, sei es ehrenamtlich oder nachberuflich in Projekten rund um das Thema Bildung? Schreiben wir ein Buch über unsere Erlebnisse? Finden wir ein neues gemeinsames Projekt, das uns begeistert und weiterhin zu neuen Ufern aufbrechen lässt?  Wir wissen es noch nicht. Aber wir wissen, dass unsere Weltreise die absolut richtige Entscheidung war und es immer noch ganz viel zu entdecken gibt. Vielleicht mit einem VW-Bus oder einem Segelboot. Es wird sich zeigen… „Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt.“ (aus Afrika) Reise-ABC Und bis dahin schreiben wir ab jetzt jede Woche einmal einen Beitrag in einem Reise-ABC. …

Stürmische Heimkehr

„Sturmtief Herwart fegt über Deutschland.“ So titelte die Tagesschau – und wir waren mittendrin. Eigentlich sollte unsere Transatlantik-Passage mit der Queen Mary 2 gestern Abend in Hamburg enden, heute wollten wir schon in Berlin bei Hannah und Lissy sein. Doch das Wetter wollte es anders… Über weite Teile von Norddeutschland zog Sturmtief Herwart in der Nacht hinweg und brachte Böen in Orkanstärke mit sich. Unser Kapitän hatte uns schon mittags darauf vorbereitet, dass die See im Lauf des Tages rauer werden wird.Und sie wurde so rau, dass die Hamburger Hafenbehörde uns aus Sicherheitsgründen die Einfahrt in die Elbe nicht erlauben konnte. Wir hatten also eine ziemlich stürmische Nacht und verbrachten heute einen zusätzlichen Tag am Schiff. Seit dem späten Nachmittag hat sich die Lage zum Glück beruhigt, hin und und wieder kam sogar die Sonne durch. Gegen 14 Uhr fuhren wir dann schließlich von der Nordsee in die Elbe ein und nähern uns jetzt langsam dem Hamburger Hafen. Um 21 Uhr sollen wir dort einlaufen, noch ein letztes Mal im sicheren Hafen übernachten und morgen an Land gehen. Die …

Drei Fähren ins Glück

BC Ferries. Dieses Kürzel, das für die Fährgesellschaft im kanadischen British Columbia steht, begleitet uns ständig auf unserem Trip auf Vancouver Island. Denn unser kurzes Familientreffen mit Lisa Maria, die fünf Monate work and travel in Kanada gemacht hat, steht ganz im Zeichen von Fährfahrten. Lissy (wie wir sie gerne nennen) zeigt uns in der einen Woche des Wiedersehens ihre schönsten Plätze auf der großen Insel. Und das sind lauter kleine vorgelagerte Inseln, eine schöner als die andere. Inselglück im Westen von Kanada. Um stilechte kanadische Ferien zu verbringen, haben wir schon Wochen vorher bei BC campervan rentals einen kleinen Bus mit Dachzelt gebucht. Wir übernehmen ihn am Vormittag in Vancouver und setzen damit von der Horseshoe Bay nach Nanaimo auf Vancouver Island über – Fähre 1. Wiedersehen auf Vancouver Island Nach eineinhalb Stunden Überfahrt können wir hier endlich Lissy in die Arme schließen und machen uns gleich auf zum nächstgelegenen Campground. Er ist recht dunkel, denn er liegt im Wald, und wir müssen uns erstmal mit der ganzen Camping-Ausrüstung vertraut machen. Aber es gibt einen Zugang …

Mayas und Moskitos

Ehrlich gesagt, haben wir nach einem Monat genug! Genug von den Maya-Ruinen, die es hier in Yucatan auf Schritt und Tritt gibt. Genug von der brütenden Hitze und den allgegenwärtigen Moskitos. Genug auch von den Touristenmassen, die in hellen Scharen durch die Maya-Sehenswürdigkeiten drängen – wenn  diese von den Badeorten an der Karibikküste aus gut erreichbar sind. Und von den aufdringlichen Souvenirverkäufern, die uns ihren immer gleichen Kitsch mit dem immer gleichen Spruch anbieten: „Hola amigos! Best price!“ Natürlich waren wir dennoch begeistert von Chichen Itza, Itzamal, Uxmal, Edzna, Palenque, Yaxchilán und Tulum. Doch gestern war der Tag, an dem wir beschlossen, dass eine in der Nähe liegende Maya-Stätte auch gut ohne uns auskommen kann. Kein Zweifel: Eine Begeisterungsflaute hatte uns erreicht. Dabei hatten wir uns extra ein Auto gemietet, um die Halbinsel Yucatan samt dem Bergland von Chiapas auf den Spuren der Mayas zu bereisen und dabei auch entlegenere Orte aufzusuchen. Um der glühenden Hitze des Tieflands und den Touristenmassen zu entgehen, waren wir stets früh aufgestanden – und wurden nicht enttäuscht. Wir staunten über …

Hoch hinaus in Bolivien

Es ist ziemlich verwirrend: Die eine ist Hauptstadt, die andere Regierungssitz – und keine von beiden ist die größte Stadt des Landes. Die Rede ist von Sucre, La Paz und Santa Cruz in Bolivien. Wir haben in den knapp zwei Wochen, in denen wir den Andenstaat bereist haben, die Hauptstadt Sucre und den Regierungssitz La Paz besucht. Und natürlich Uyuni mit dem berühmten Salar. Alle drei Stationen liegen auf  2.800 bis 4.100 Metern über dem Meeresspiegel! Über den Salar de Uyuni hat Wolfgang schon berichtet. Von dort sind wir mit dem Bus in knapp acht Stunden über Potosi nach Sucre gefahren. Der Bus ist alt und klapprig, die Fahrgäste sind vor allem Einheimische: Minenarbeiter, die von Uyuni nach Potosi fahren. Frauen in traditioneller Tracht, die mit einem Korb voller Eier einsteigen und zum Markt wollen. Kinder, die sich freuen, dass endlich Wochenende ist. Entspannen in Sucre Nachmittags um vier Uhr kommen wir in der Hauptstadt Sucre an, die auf knapp 2.800 Metern auf einer Hochebene der Anden liegt und als die schönste Stadt Boliviens gilt. Wir ziehen in unsere …

„Puerta Escondida“ in Valparaiso

Sehr wohlgefühlt haben wir uns im „Puerta Escondida“ in Valparaiso. Das kleine Bed and Breakfast ist gemütlich und geschmackvoll eingerichtet und liegt mitten in Cerro Alegre, unserem Lieblings-Stadtteil von Valparaiso. Holz und Farbe sorgen für Gemütlichkeit Dunkle Holzböden und schöne Möbel im Zimmer, farbige Wände und kunstvolle Drucke im Flur, verspielte Tapeten und kleine Tische im Frühstücksraum, ein Korbsessel und Büchertauschregal im Leseraum: Das alles macht die kleine Pension zu einem wirklichen Wohlfühlort. Hinzu kommen die funktionierende Heizung im Zimmer, das Badezimmer mit heißem Wasser, ein gutes Frühstück und eine aufmerksame junge Crew. Beliebte Ecke von Valparaiso Gleich um die Ecke des „Puerta Escondida“ gibt es schöne Cafés, gute Restaurants, kleine Läden, bunte Streetart und alte Standseilbahnen, mit denen wir in die Unterstadt gefahren sind. Von hier aus lässt sich die Stadt also bestens erkunden – und Valparaiso ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Ein Ausflug nach Uruguay

Wir geben es zu: Über Uruguay, das kleinste spanischsprachige Land in Südamerika, wussten wir vor unserer Reise so gut wie gar nichts. Dann sahen wir, dass es von Buenos Aires aus mehrmals am Tag Schiffe nach Montevideo oder nach Colonia del Sacramento gibt. Letzteres ist eine hübsche kleine Stadt, die von allen gelobt wurde. Also machten auch wir uns auf den Weg. Und dieser Samstagsausflug hat sich wirklich gelohnt! Schnelle Überfahrt Morgens um 9.00 Uhr legte unsere buquebus-Fähre von Buenos Aires nach Colonia del Sacramento ab. Da wir bei der Fahrt die Landesgrenze von Argentinien nach Uruguay überschritten, mussten wir bereits um 7.30 Uhr am Hafen sein, um die Aus- und Einreiseformalitäten zu erledigen. Alles klappte gut und flott, obwohl es außer uns noch rund 600 andere Wochenendausflügler gab. Kein Wunder, entpuppte sich Colonia del Sacramento doch wirklich als ein echtes Kleinod – trotz der vielen Touristen. Mit dieser Fähre sind wir gefahren – und mit dieser Yacht wäre es noch ein wenig schöner gewesen… Wunderschöne Altstadt Colonia del Sacramento besticht durch eine autofreie Altstadt  – nach drei Wochen Buenos Aires …