Alle Artikel in: charmante Unterkünfte

Charmante Unterkünfte

„Titicaca Lodge Peru“ auf den Islas Flotantes

Eigentlich wollte ich gar nicht mehr hier hin: An den Titicaca-See, der auf 3.812 Metern liegt und der höchste schiffbare See der Welt ist. Warum? Nun, wir sind schon seit fast vier Wochen im Andenhochland unterwegs, haben uns von 2.400 Metern in San Pedro de Atacama auf 3.400 Meter in Cusco hoch gearbeitet – und natürlich ist es hier nachts empfindlich kalt. Am Titicacasee fällt das Thermometer schnell mal auf Minus 15 Grad. Das macht mich langsam aber sicher ein wenig höhenmüde. Doch Wolfgang hat mich überzeugt, und ich habe im Ausgleich die „Titicaca Lodge Peru“ gebucht, eine ganz besondere Unterkunft auf den Uros-Inseln, die für Weltreisende eigentlich etwas zu teuer ist… Morgens um sechs kommt unser Nachtbus aus Cusco in Puno am Titicacasee an. Wir haben acht Stunden Fahrt hinter uns, konnten im Bus sogar ganz gut schlafen  – und sind nun ein wenig gespannt, wie es weitergeht. Kommt uns Julio, der Besitzer der „Titicaca Lodge Peru“ wirklich morgens um halb sieben abholen? Schließlich muss er von einer der Islas Flotantes, auf denen das Volk der Uros noch heute lebt, erst einmal …

„Lodge Altitud“ in San Pedro de Atacama

Perfekt in die Landschaft eingepasst ist die „Lodge Altitud“ in San Pedro de Atacama. Sie liegt ein bisschen außerhalb und ist dadurch angenehm entfernt vom Trubel der Traveller-Szene in der Oasenstadt. Statt Lärm und Gewusel hatten wir hier einen grandiosen Blick auf die Anden und Vulkane und auf den Sternenhimmel. Für Astronomiefans gibt es sogar ein eigenes Observatorium. Tradition und Kunst Die Lodge ist landestypisch aus den traditionellen Adobe-Lehmziegeln erbaut und sehr geschmackvoll eingerichtet. In unserem Zimmer hing zum Beispiel ein großes Bild in Erdtönen, das uns sehr gefallen hat und dem Zimmer noch einmal eine besondere Note verleiht. Außerdem gibt es eine Heizung, was in einer Unterkunft in San Pedro de Atacama ziemlich ungewöhnlich ist. Da wir im chilenischen Herbst hier waren und die Temperatur nachts durchaus mal auf Null Grad gesunken ist, haben wir abends sehr gern die kleine Heizung genutzt… Engagierter Besitzer Der Besitzer Alvaro ist extrem nett und hilfsbereit und hat uns öfter mal mit dem Auto in die kleine Oasenstadt mitgenommen. Ansonsten ist es ein Fußweg von rund 15 Minuten über eine staubige Piste und durch einen Bach. Outdoor-Schuhe und …

„Puerta Escondida“ in Valparaiso

Sehr wohlgefühlt haben wir uns im „Puerta Escondida“ in Valparaiso. Das kleine Bed and Breakfast ist gemütlich und geschmackvoll eingerichtet und liegt mitten in Cerro Alegre, unserem Lieblings-Stadtteil von Valparaiso. Holz und Farbe sorgen für Gemütlichkeit Dunkle Holzböden und schöne Möbel im Zimmer, farbige Wände und kunstvolle Drucke im Flur, verspielte Tapeten und kleine Tische im Frühstücksraum, ein Korbsessel und Büchertauschregal im Leseraum: Das alles macht die kleine Pension zu einem wirklichen Wohlfühlort. Hinzu kommen die funktionierende Heizung im Zimmer, das Badezimmer mit heißem Wasser, ein gutes Frühstück und eine aufmerksame junge Crew. Beliebte Ecke von Valparaiso Gleich um die Ecke des „Puerta Escondida“ gibt es schöne Cafés, gute Restaurants, kleine Läden, bunte Streetart und alte Standseilbahnen, mit denen wir in die Unterstadt gefahren sind. Von hier aus lässt sich die Stadt also bestens erkunden – und Valparaiso ist auf jeden Fall eine Reise wert.

„Apassionata-Tango“ in Buenos Aires

Argentinischen Tango und deutschen Service – beides zusammen findet man im Hotel „Apassionata-Tango“ in der Calle Pasco 272 in Buenos Aires. Wir haben dort zwar nicht selbst übernachtet, aber für die Wunschaktion der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung habe ich mir das Hotel angeschaut. Ein Leser-Paar hatte sich einen Tipp für ein nettes kleines, deutschsprachiges Hotel in der Nähe von traditionellen Tangobars gewünscht. Mehr erfahrt Ihr auf der online-Reise-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung.

„KönigsSchlaf“ in Konstanz

Mitten in der Konstanzer Altstadt haben wir in den letzten zwei Wochen königlich geschlafen. Kein Wunder, heißt unser Vermieter doch König und seine sieben wunderschönen Ferienwohnungen „KönigsSchlaf“. Wir haben das Apartment mit der Nummer 7 im Dachgeschoss gemietet und fühlen uns hier pudelwohl. Die Räume sind lichtdurchflutet und sehr geschmackvoll eingerichtet. Schöner Esstisch Besonders angetan sind wir vom Eichenparkett in der ganzen Wohnung und dem antiken Teakholztisch in der Küche, an dem wir essen, Zeitung lesen und hin und wieder bloggen. Ein wunderbarer Kontrast zum braunen Parkett sind die weißen Stühle und die weiße Küche. Hier war jemand mit ganz viel gutem Geschmack am Werk. Küche und Wohnzimmer:  Süßes Schlafzimmer Auch das Schlafzimmer ist klein, aber süß und gemütlich. Und für zwei sportliche Gäste gäbe es auch noch Zusatzbetten in der Dachspitze. Schlafzimmer, Galerie und Außenansicht: Hervorragende Lage Unschlagbar ist auch die Lage des Hauses. Wir gehen aus der Haustür heraus und sind in fünf Minuten am Bodensee, am Bahnhof, an der Bushaltestelle, auf dem Markt, in unserem Lieblingscafe oder im Bioladen um die Ecke. Na, habt Ihr Lust bekommen, selbst mal nach …

„Brickfield Hill“ in Sydney

In Sydney ein Hotel zu finden, ist gar nicht so leicht. Zumindest, wenn man nicht unbedingt 300 Euro aufwärts für ein Doppelzimmer ohne Frühstück ausgeben mag. Ich suchte also wirklich lange im Internet und wurde mal außerhalb von booking und airbnb fündig. Die kleine Pension „Brickfield Hill“ hat eine eigene Website und bietet vier Zimmer für Gäste an.  Unsere letzten vier Nächte in Australien verbrachten wir also im „Brickfield Hill“ in Sydney, einem viktorianischen Haus aus den 1880er (!) Jahren. Es wurde behutsam, liebevoll und originalgetreu renoviert und wirkt auf eine sehr charmante Art altertümlich. Dicke Perserteppiche und  viktorianische Möbel sorgen für authentisches Flair. Ein Raum in zartem Lila Wir wohnten im „Lavender Room“ im vierten Stock, der – wie der Name schon sagt –  in einem zarten Lila gestrichen ist, und neben einem viktorianischen Bett auch mit einer Original Chaise Longue aus dieser Zeit ausgestattet ist. Zudem ist das Zimmer das sonnigste im Haus. Ebenfalls originalgetreu ist allerdings auch, dass der Raum kein eigenes Badezimmer hat, sondern die Gäste aus drei Zimmern sich ein Etagenbad teilen. Da es immer schön sauber war, hat uns das nichts ausgemacht. Wir …

„sunny 2 storey warehouse“ in Melbourne

In Melbourne passt alles: die Stadt, unser Stadtteil und unsere Wohnung. Wieder einmal sind wir bei airbnb fündig geworden und haben für einen ganzen Monat unser Zuhause auf Zeit gemietet. In der Dukestreet 1 im lebendigen Stadtteil St. Kilda liegt das kleine Appartement, das in der Anzeige als „sunny 2 storey warehouse conversion“ bezeichnet wird. Das heißt, die kleine Wohnung geht über zwei Stockwerke: Auf der einen Ebene ist der Wohn-Ess-Koch-Badezimmer-Bereich mit einer Küchenzeile, einem Tisch mit drei Stühlen, einem Sofa, einem klitzekleinen Bad und einem ebenso kleinen Balkon. Und ein Stockwerk tiefer liegt – durch eine schwarze Wendeltreppe zugänglich –  das Schlafzimmer. Auch das ist gerade einmal so groß, dass ein Bett und ein Schrank genau hineinpassen. Aber was brauchen wir mehr? Wir fühlen uns hier sehr wohl! Nette Cafés gleich um die Ecke In unserer Straße und unserem Viertel gibt es viele nette kleine Cafés, zwei gute Supermärkte zum Einkaufen – denn hier kochen wir endlich wieder selbst – eine moderne Bücherei und gleich zwei Straßenbahnhaltestellen. Mit der Tram sind wir in einer halben Stunde in der Innenstadt von Melbourne. Und in nur fünf Minuten sind wir mit der Straßenbahn am …

airbnb in Makati auf den Philippinen, Blick auf den Küchentisch

„Fresh Greenbelt Loft“ in Manila

Sehr schön eingerichtet und eine Oase der Ruhe – das war das „Fresh Greenbelt Loft“ in Manila für uns. Die kleine schicke Wohnung mitten in Makati, dem Business-Distrikt von Manila, haben wir bei airbnb gefunden und für eine Woche gemietet. Besonders gefallen hat uns, dass die Wohnung über zwei Stockwerke geht. Unten eine sehr gut eingerichtete Küche, eine kleine Schreibecke und ein hübsches Sofa, oben ein bequemes Bett und ein großer Schrank. Toller Blick und super Lage Im 12. Stockwerk eines Hochhauses liegt das Loft und bietet einen tollen Blick über die geschäftige Metropole – und auf den Park gegenüber. Grün direkt vor der Haustür ist in einer solchen Stadt nicht selbstverständlich, hat uns aber natürlich besonders gut gefallen. Außerdem ist die Wohnung direkt um die Ecke von unseren Freunden Lilli und Matthias mit dem kleinen Leo. Wir konnten uns gegenseitig also leicht besuchen oder uns in einem der vielen netten Cafes gleich um die Ecke treffen. Auch die schön angelegten Green-Belt-Shopping-Malls und das Ayala-Kunstmuseum sind in direkter Nachbarschaft und einen Besuch wert. Freundschaftswerbung Solltet Ihr mal nach Manila bzw. Makati kommen, können …

„Amal Villa“ und „Amal Beach Hotel“ in Bentota

Es ist Nebensaison. Absolute Nebensaison. Und das führt dazu, dass wir quasi gleich zwei sehr schöne Hotelanlagen in Bentota ganz für uns allein haben… Eigentlich wäre uns ja ein wenig Kontakt zu anderen Reisenden ganz angenehm, aber das soll wohl nicht sein – und so nutzen wir einfach jeden Tag sehr ausführlich und ungestört den schönen Pool in der Amal Villa und das gute Essen im Amal Beach Hotel. Die Amal Villa ist ein sehr schönes Boutique-Hotel mit sechs Zimmern, einem wunderschönen Pool und einem kleinen aber feinen Ayurveda-Zentrum. Nach fünf Monaten Weltreise habe ich mir da glatt mal eine dreitägige Anwendung gegönnt und sie sehr genossen. Das Amal Beach Hotel, das Ihr in booking.com finden könnt, liegt auf der anderen Straßenseite und hat den Zugang zum Meer. Witzigerweise liegt zwischen dem sehr guten Restaurant im Garten und dem Strand die schöne Bahnstrecke von Colombo nach Galle. Ein Sicherheitsmann sitzt deshalb Tag und Nacht am Bahnübergang und passt auf, dass den Gästen nichts passiert. Mehr Infos: www.amal-villa.com Hier ein paar Bilder von beiden Häusern. Wenn …

„Madri Haveli“ in Udaipur

Unser schönstes Hotel in Indien war das „Madri Haveli“ in Udaipur. Die Stadt in Rajasthan gilt als „the most romantic city“ in Indien – das hat sich uns nicht wirklich erschlossen. Aber unser Hotel war auf jeden Fall romantisch, geschmackvoll und wunderschön. Das kleine Heritage-Hotel ist knapp 300 Jahre alt und liegt mitten im historischen Zentrum der Stadt, so dass wir alles zu Fuß erkunden konnten und mal nicht mit dem Tuk-Tuk fahren mussten. Zum Frühstücken gingen wir auf die kleine Dachterrasse des Hotels mit Blick auf die Gassen, den See und – hinter einem Tempel etwas versteckt – auch auf den Palast. Sollten wir nochmal nach Udaipur kommen, würden wir auf jeden Fall wieder in diesem Stadtpalast übernachten. Mehr Infos: www.madrihaveli.com Bitte einfach auf ein Bild in der Galerie klicken, dann wird es größer.