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nach der Weltreise

In 19 Monaten um die Welt

Juhu! Wir sind „Weltentdecker des Monats“ im bekannten Reiseblog www.wetravelthworld.de. Schaut doch mal rein – dort gibt es auch noch viele andere außergewöhnliche Reiseberichte sowie Tipps für Vielreisende. Und hier ein Auszug aus dem Interview mit uns. Für alle, die schon lange auf eine kleine Bilanz unserer Weltreise gewartet haben. Wann wir gemerkt haben, dass wir definitiv mit dem Travelbug infiziert sind: Wir wurden beide – unabhängig voneinander – schon sehr früh mit dem Reisevirus infiziert. Elke liebt von klein auf Wüstenlandschaften, Wolfgang segelt seit jungen Jahren und träumte stets von einer Weltumsegelung. Elke kommt aus einer oberfränkischen Kleinstadt und fuhr als Kind mit ihren Eltern immer in den gleichen Urlaubsort in Oberbayern. Ihr erster Flug ging deshalb mit Anfang 20 nach Mexiko, wo sie zwei Monate als Backpackerin unterwegs war. Auch Wolfgang brach, sobald er konnte, aus dem engen elterlichen Reisehorizont aus und machte sich auf den Weg nach Skandinavien und Irland, später dann in die USA. Die Idee für unsere gemeinsame Weltreise hatten wir in Kambodscha, als wir unseren Freund Matthias besuchten. Der war dort …

Der Kreis schließt sich

Auch zwei Jahre Auszeit sind irgendwann vorbei. Am 4. April 2018 – auf den Tag genau zwei Jahre nach unserem Aufbruch – sind wir wieder in Nürnberg angekommen. Mit dem Zug, mit Gepäck, am Hauptbahnhof. Nun sind wir erst einmal wieder in unserem Haus in Zabo und sind gespannt, wie es weitergeht. Bleiben wir in Nürnberg oder zieht es uns woanders hin? Sucht Elke sich wieder einen Job oder arbeitet sie freiberuflich? Wo engagiert sich Wolfgang, sei es ehrenamtlich oder nachberuflich in Projekten rund um das Thema Bildung? Schreiben wir ein Buch über unsere Erlebnisse? Finden wir ein neues gemeinsames Projekt, das uns begeistert und weiterhin zu neuen Ufern aufbrechen lässt?  Wir wissen es noch nicht. Aber wir wissen, dass unsere Weltreise die absolut richtige Entscheidung war und es immer noch ganz viel zu entdecken gibt. Vielleicht mit einem VW-Bus oder einem Segelboot. Es wird sich zeigen… „Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt.“ (aus Afrika) Reise-ABC Und bis dahin schreiben wir ab jetzt jede Woche einmal einen Beitrag in einem Reise-ABC. …

2018: Aufbruch zu Neuem

Das Jahr 2017 ist vorbei, damit auch unser Trip um die Welt. 19 Monate unterwegs zu sein, ohne festen Wohnsitz, dafür mit immer neuen Eindrücken und Begegnungen in den verschiedensten Ländern und Erdteilen – das war eine grandiose Erfahrung. Wir sind uns einig: Das war das Beste, was wir tun konnten. Diese Entscheidung war goldrichtig! Allerdings hat unser Leben dadurch auch seine Richtung geändert. Wir leben bewusster, wohl auch intensiver. Und wir sehen manche Dinge aus einem anderen Blickwinkel. Das hat auch dazu geführt, dass uns manches hierzulande fremd geworden ist: Sei es die – aus unserer Sicht – eigentümlich respektlose, ja unfreundliche Art und Weise des Umgangs miteinander, die verbreitete Rechthaberei, die eigenartig unzufriedene Grundstimmung. Auch das politische Klima ist spürbar rauer geworden, der Ton lauter und schärfer, vor allem im rechten Lager. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass wir sensibler als früher darauf reagieren. Wir nehmen uns jedenfalls vor, gelassen und optimistisch zu bleiben. Sehr eigene Erfahrungen Wir sind nach wie vor sehr dankbar, dass wir auf unserer Tour immer gesund …