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nach der Weltreise

Der Kreis schließt sich

Auch zwei Jahre Auszeit sind irgendwann vorbei. Am 4. April 2018 – auf den Tag genau zwei Jahre nach unserem Aufbruch – sind wir wieder in Nürnberg angekommen. Mit dem Zug, mit Gepäck, am Hauptbahnhof. Nun sind wir erst einmal wieder in unserem Haus in Zabo und sind gespannt, wie es weitergeht. Bleiben wir in Nürnberg oder zieht es uns woanders hin? Sucht Elke sich wieder einen Job oder arbeitet sie freiberuflich? Wo engagiert sich Wolfgang, sei es ehrenamtlich oder nachberuflich in Projekten rund um das Thema Bildung? Schreiben wir ein Buch über unsere Erlebnisse? Finden wir ein neues gemeinsames Projekt, das uns begeistert und weiterhin zu neuen Ufern aufbrechen lässt?  Wir wissen es noch nicht. Aber wir wissen, dass unsere Weltreise die absolut richtige Entscheidung war und es immer noch ganz viel zu entdecken gibt. Vielleicht mit einem VW-Bus oder einem Segelboot. Es wird sich zeigen… „Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt.“ (aus Afrika) Reise-ABC Und bis dahin schreiben wir ab jetzt jede Woche einmal einen Beitrag in einem Reise-ABC. …

„Unterwegs im Auftrag des Herrn“

Seit deutlich mehr Flüchtlinge nach Europa kommen, ist Afrika bei uns verstärkt ins Blickfeld gerückt. Meist geht es dabei um die gravierenden Probleme, die dieser Kontinent noch immer hat, seltener um die positiven Entwicklungen und Chancen. Eine faire Entwicklungspolitik soll helfen, die Fluchtursachen zu bekämpfen, darüber sind sich (fast) alle einig. „Schluss mit unserem Kolonialismus!“ fordert daher Gerd Müller, CSU-Mitglied (!) und derzeit Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Andere Stimmen hingegen warnen, dass sich Afrika selbst helfen müsse. Der Anspruch, dass die armen Länder Afrikas mit Entwicklungsgeld zu retten seien, sei viel zu ambitioniert. Sich dazu eine eigene Meinung zu bilden, ist gar nicht so einfach. Auch auf unserer Weltreise waren wir ja vielfach mit diesen Fragen konfrontiert gewesen. Da traf es sich gut, dass die Akademie Caritas Pirckheimer Haus in Nürnberg (CPH) im Januar 2018 eine Reise in das westafrikanische Land Senegal organisierte. Anlass war die alljährliche Feier der Partnerschaft zwischen der Diözese Thiès und dem Erzbistum Bamberg.  Mit Siegfried Grillmeyer, dem Direktor des CPH, hatten wir denn auch einen sehr engagierten Delegationsleiter. So organisierte …

2018: Aufbruch zu Neuem

Das Jahr 2017 ist vorbei, damit auch unser Trip um die Welt. 19 Monate unterwegs zu sein, ohne festen Wohnsitz, dafür mit immer neuen Eindrücken und Begegnungen in den verschiedensten Ländern und Erdteilen – das war eine grandiose Erfahrung. Wir sind uns einig: Das war das Beste, was wir tun konnten. Diese Entscheidung war goldrichtig! Allerdings hat unser Leben dadurch auch seine Richtung geändert. Wir leben bewusster, wohl auch intensiver. Und wir sehen manche Dinge aus einem anderen Blickwinkel. Das hat auch dazu geführt, dass uns manches hierzulande fremd geworden ist: Sei es die – aus unserer Sicht – eigentümlich respektlose, ja unfreundliche Art und Weise des Umgangs miteinander, die verbreitete Rechthaberei, die eigenartig unzufriedene Grundstimmung. Auch das politische Klima ist spürbar rauer geworden, der Ton lauter und schärfer, vor allem im rechten Lager. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass wir sensibler als früher darauf reagieren. Wir nehmen uns jedenfalls vor, gelassen und optimistisch zu bleiben. Sehr eigene Erfahrungen Wir sind nach wie vor sehr dankbar, dass wir auf unserer Tour immer gesund …