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Drei Fähren ins Glück

BC Ferries. Dieses Kürzel, das für die Fährgesellschaft im kanadischen British Columbia steht, begleitet uns ständig auf unserem Trip auf Vancouver Island. Denn unser kurzes Familientreffen mit Lisa Maria, die fünf Monate work and travel in Kanada gemacht hat, steht ganz im Zeichen von Fährfahrten. Lissy (wie wir sie gerne nennen) zeigt uns in der einen Woche des Wiedersehens ihre schönsten Plätze auf der großen Insel. Und das sind lauter kleine vorgelagerte Inseln, eine schöner als die andere. Inselglück im Westen von Kanada.

Um stilechte kanadische Ferien zu verbringen, haben wir schon Wochen vorher bei BC campervan rentals einen kleinen Bus mit Dachzelt gebucht. Wir übernehmen ihn am Vormittag in Vancouver und setzen damit von der Horseshoe Bay nach Nanaimo auf Vancouver Island über – Fähre 1.

Wiedersehen auf Vancouver Island

Nach eineinhalb Stunden Überfahrt können wir hier endlich Lissy in die Arme schließen und machen uns gleich auf zum nächstgelegenen Campground. Er ist recht dunkel, denn er liegt im Wald, und wir müssen uns erstmal mit der ganzen Camping-Ausrüstung vertraut machen. Aber es gibt einen Zugang zum Meer, und mit einem Bierchen in der Hand genießen wir das Wiedersehen und die Abendstimmung:

Inselhüpfen an Kanadas Westküste

Fähre 2 bringt uns am nächsten Tag von Campbell River nach Quadra Island.  Hier hat Lisa Maria einen Tipp für einen Campground direkt am Meer, und wir sind Glückspilze und ergattern den letzten freien Stellplatz am Wasser! Wir haben die Bucht direkt vor uns, sehen Ebbe und Flut kommen und gehen, beobachten einen Weißkopfadler, der fünfzehn Meter von uns entfernt sitzt, machen eine Kajak-Tour und eine kleine Wanderung und philosophieren über das Leben und das Reisen.

Absolutes Highlight ist dann aber Cortes Island. Mit Fähre 3 setzen wir von Quadra nach Cortes über und merken schon bei der Überfahrt, dass es hier entspannt zugeht. Den Weg hierher finden fast nur kanadische Touristen, auch sie sind mit dem Campingbus unterwegs – allerdings ist ihrer meist doppelt so groß und lang wie unserer und über und über mit Fahrrädern, Kajaks, Angeln und Boot beladen. Wer den Weg hierher findet, fährt nicht so schnell wieder zurück aufs Festland. Uns bleiben hier leider nur zwei Tage, denn Lissy muss ihren Flieger von Vancouver zurück nach München erwischen. Für unsere zweite Woche hat sie uns noch jede Menge Geheimtipps (danke!) für die nächste Insel aufgeschrieben. Lasst Euch überraschen, was wir als Nächstes berichten.

Wir freuen uns über Eure Kommentare!