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Ein Ausflug nach Uruguay

Wir geben es zu: Über Uruguay, das kleinste spanischsprachige Land in Südamerika, wussten wir vor unserer Reise so gut wie gar nichts. Dann sahen wir, dass es von Buenos Aires aus mehrmals am Tag Schiffe nach Montevideo oder nach Colonia del Sacramento gibt. Letzteres ist eine hübsche kleine Stadt, die von allen gelobt wurde. Also machten auch wir uns auf den Weg. Und dieser Samstagsausflug hat sich wirklich gelohnt!

Schnelle Überfahrt

Morgens um 9.00 Uhr legte unsere buquebus-Fähre von Buenos Aires nach Colonia del Sacramento ab. Da wir bei der Fahrt die Landesgrenze von Argentinien nach Uruguay überschritten, mussten wir bereits um 7.30 Uhr am Hafen sein, um die Aus- und Einreiseformalitäten zu erledigen. Alles klappte gut und flott, obwohl es außer uns noch rund 600 andere Wochenendausflügler gab. Kein Wunder, entpuppte sich Colonia del Sacramento doch wirklich als ein echtes Kleinod – trotz der vielen Touristen.

Mit dieser Fähre sind wir gefahren – und mit dieser Yacht wäre es noch ein wenig schöner gewesen…

Wunderschöne Altstadt

Colonia del Sacramento besticht durch eine autofreie Altstadt  – nach drei Wochen Buenos Aires ist das eine absolute Wohltat für uns  – voller kleiner Gassen mit Kopfsteinpflaster, alten Häusern mit Patina, ausrangierten Oldtimern, die als Fotomotiv in den Gassen stehen, netten Cafés, Restaurants und Galerien und einem schönen Segelhafen, in dem am Samstag ganz schön viel los war.

Die ganze Stadt ist voller Fotomotive – und auch das Essen ist lecker:

Weltkulturerbe

Gründet wurde die Stadt im Januar 1680 durch Don Manuel Lobo, den Gouverneur von Rio de Janeiro. Nach Jahrhunderten einer wechselhaften Geschichte wurde Colonia schließlich uruguayisch und ist heute die älteste Stadt des Landes. Ihre Altstadt wurde im Jahr 1995 von der  UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. (mehr Infos in wikipedia)

Alte Häuser mit Patina und der Leuchtturm von Colonia:

2 Kommentare

  1. gUDRUN sagt

    ¡Que lindo! Habe vor langer Zeit Zeit in Spanien einen „Uruguayo“ kennengelernt und seitdem davon geträumt einmal in diesem äußerst musikalischen Sprachstrom zu baden.
    Dass ihr es nun auch als derart opulenten Augenschmauss präsentiert lässt mein Fernweh wachsen!
    kurz: wieder ein dickes Dankeschön für wundervolle Bilder!
    gUDRUN!

    • Liebe Gudrun! Ja, es war wirklich ein ganz wunderbarer Ausflug ins Nachbarland – und wir bedauern ein wenig, dass wir nur einen Tag dort verbracht haben. Ganz lieben Dank für Deine tolle Rückmeldung.

Wir freuen uns über Eure Kommentare!

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