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„Genuss pur“ in den Winelands

Seit gut einer Woche ist unsere Freundin Heike in Südafrika. Wir freuen uns sehr über diesen Besuch und zeigen ihr unsere Lieblingsplätze in Kapstadt und Umgebung. Dazu gehören ohne Zweifel die Winelands, so dass wir uns einen Wagen mieten und mit Heike nach Stellenbosch und Franschhoek zu einer „Genuss-pur-Tour“ aufbrechen.

Stellenbosch liegt nur knapp 40 Auto-Minuten von Kapstadt entfernt uns ist eine quirlige Universitätsstadt mit vielen kleinen Läden, Cafés und Galerien. Wer hier studiert, braucht bestimmt ein wenig länger für seinen Bachelor oder Master, denn die Stadt bietet ziemlich viel Ablenkung. Dazu gehören auch die vielen schönen Weingüter, die direkt vor der Stadt liegen. Meist sind es alte Güter im so genannten kapholländischen Stil: Weiß getünchte Giebelhäuser, die sich im sonnigen Herbstlicht markant von den Bergen im Hintergrund abheben. Wir besuchen jedoch ein relativ junges Weingut mit moderner Architektur: „Tokara, das für seinen Wein, sein Essen und seine Architektur schon mehrere Preise bekommen hat. Wir genießen ein ganz wundervolles Mittagessen auf der Terrasse und fahren am späten Nachmittag zurück nach Kapstadt.

Am nächsten Tag geht es über die Pass-Straße nach Franschhoek. Wir wählen die längere Anfahrt, die landschaftlich sehr reizvoll ist und nähern uns dem kleinen „Franzosenwinkel“ aus den Bergen. Die Gründung des Orts geht auf das Jahr 1688 zurück als sich rund 200 aus Frankreich vertriebene Hugenotten hier ansiedelten. Darunter waren auch einige Winzer, die schnell erkannten, dass sich die Berge im Umland hervorragend für den Weinbau eignen. Heute gibt es hier eine Vielzahl an Weingütern, und in jedem kann man eine Weinprobe machen.

Auf Empfehlung unserer Kapstädter Vermieter fahren wir nach „Babylonstoren„. Das Gut liegt auf dem Rückweg von Franschhoek und Stellenbosch nach Cape Town und ist eine der ältesten kapholländischen Farmen. Auf der Website heißt es: „It has a fruit and vegetable garden of beauty and diversity, unique accommodation, fine food and a sense of wellbeing.“ Das „fine food“ ist eines der besten, das wir je gegessen haben – und der Obst- und Gemüsegarten besticht  durch seine Anlage, die an barocke Gartenparks erinnert. Das alles gekoppelt mit einer Landwirtschaft, die in Deutschland sicher das Zertifikat „biologisch organisch“ bekommen würde. Ein wundervoller Tag – und wir beneiden die Cape Townians, die das immer wieder als Sonntagsausflug machen können.

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