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Komische Tage in Ubud

Genau zehn Tage sind wir nun in Ubud – und hatten einen sehr komischen Einstieg in diese so hoch gelobte Stadt auf Bali. Groß waren meine Erwartungen, denn vor drei Jahren waren wir schon einmal zur gleichen Zeit auf Bali und damals waren wir begeistert. Es lag also nah, uns hier für vier Wochen ein kleines Haus zu mieten, damit wir auf unserer Reise um die Welt mal wieder zur Ruhe kommen und uns wie zuhause fühlen können, mal wieder selbst kochen und viel schreiben können. Doch es kam anders….

Das Haus, das im Internet so toll aussah und als preisgekrönte „eco villa“ beschrieben war, stellte sich als unsere erste richtige Fehlbuchung heraus. Ständig waren wir damit beschäftigt, Mängel an die australische Eigentümerin Sue zu melden, die dann wiederum die balinesische housekeeperin Luhnik informierte. Die schickte ihren Cousin vorbei, um die Air Condition zu reparieren und ihren Bruder, um die Dusche so einzustellen, dass auch heißes Wasser kommt. Sie selbst putzte die Schränke zum ersten Mal seit langer Zeit richtig sauber, meinte aber, dass in den Tropen sowieso alles wieder schnell schmutzig werde.

Auszug nach Wasserschaden

Wir versuchten inzwischen, uns mit dem Haus zu arrangieren. Von Tag zu Tag fiel uns das schwerer, denn jeden Morgen tauchte eine neue Überraschung auf, so dass fast jeden Tag ein neuer Cousin oder Bruder zum Reparieren vorbeikam. So lernten wir einen Teil der großen Familie von Luhnik kennen – auch nicht schlecht. Doch als es nach neun Tagen schließlich durch das Dach mitten auf den Esstisch regnete, war es uns zu viel – und nun war auch airbnb so weit, das als groben Mangel anzuerkennen und uns aus dem Monatsvertrag vorzeitig herauszulassen.

Seit gestern starten wir also neu durch. Für die ersten Tage haben wir uns ein schönes Hotel gegönnt, das hier auch bald als Tipp für eine charmante Unterkunft erscheinen wird, und einen Roller gemietet, mit dem wir Ausflüge in das schöne Umland machen können.

Tagesausflug zum Tempel und den Reisterrassen

Einen Ausflug haben wir übrigens auch schon in den ersten zehn Tagen gemacht: Erst zum Wassertempel Tanah Lot im Süden von Bali, dann zu den Reisterrassen im Norden der Insel. Der Tempel war nett, aber trotz Regenzeit total überlaufen – und das schon am frühen Morgen. Eigentlich wird er in jedem Reiseführer für den Sonnenuntergang angepriesen. Die Reisterrassen dagegen waren richtig schön: üppiges Grün und weite Blicke. Und auch Kakao, Ingwer, Zimt und Kaffee wachsen hier. Da kamen wir uns dann schon kurz vor wie im tropischen Paradies.

Hier ein paar Eindrücke von diesem Ausflug. Bitte einfach auf ein Bild in der Galerie klicken, dann wird es größer.

Der Wassertempel Tanah Lot:

Blick auf die Reisterrassen:

Tropische Gewürzpflanzen und Kaffeeverkostung:

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