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Alles im Fluss: Mit dem Boot im Mekong-Delta unterwegs

Frauen rudern in kleinen Holzbooten auf und ab und verkaufen Ananas, Süßkartoffeln oder belegte Brötchen. Männer steuern große und meist hoffnungslos überladene Lastkähne mit einer Fracht aus Sand, Steinen oder anderem Baumaterial. Kinder liegen in der Hängematte an Bord und schaukeln leicht im Rhythmus der Wellen. Eine Fähre bringt Menschen von einem Flussufer zum anderen.

Mittendrin sind wir – und natürlich auch andere Touristengruppen – in einem kleinen Boot unterwegs und lassen uns von einer netten Vietnamesin im Mekong-Delta herumschippern. In Can Tho sehen wir den größten floating market, den es in dieser Region noch gibt, in den kleinen Seitenarmen kommen wir an alten Fischern und ihren Netzen vorbei. Am Ufer gibt es kleine Fabriken, in denen Reis verarbeitet wird, und kleine Werkstätten, in denen Süßigkeiten von Hand hergestellt und verpackt werden.

Alles wirkt beschaulich, ist aber harte Arbeit und hartes Leben. Und weil jeder seinen Müll einfach in den Fluss wirft und Plastik leider nicht verrottet, ist es oft auch ein harter Umgang mit der eigenen Lebensgrundlage.

Hier ein paar Bilder von den schönen Seiten einer Bootsfahrt im Mekong-Delta. Bitte einfach auf ein Foto klicken, dann wird es größer.

4 Kommentare

  1. simoneweidensee sagt

    Danke für diesen informativen Bericht!

    Für mich ist gerade der nördliche Mekong ab Laos der schönste Teil des Flusses! Allerdings sollte man dort mehr Zeit haben. Langsamkeit und Ruhe prägen dort einzigartige Landschaften. Aber nicht mehr lange! Die Region ist starken Veränderungen unterworfen.
    Wer sich dafür interessiert, sollte schnell in diese schönste Region der Welt reisen. Bald ist nichts mehr, wie es mal war….

    Ihr könnt das auch gerne genauer hier mal nachlesen:
    http://best-ager-lounge.com/dammbau-mekong-fluss/

    Liebe Grüße Simone

    • Liebe Simone,

      danke für Deinen Kommentar. Ich habe gerade Deinen ausführlichen Hintergrundbericht gelesen und finde Ihn sehr gut und aufschlussreich! Wir waren vor Kurzem auch in Laos und haben den gigantischen Staudamm gesehen, den Du in deinem Blog erwähnst, und weitere Bauten der Firma „Power China“. Wir waren auf dem Weg ins Bergland im Norden von Laos, das als unberührt gilt. Tatsächlich leben die Menschen in den Bergdörfern dort noch immer ohne Strom und Wasser, profitieren also nicht von den Projekten. Mehr dazu findest Du hier: http://www.weltreise-logbuch.de/zu-fuss-im-laotischen-bergland/

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