Alle Artikel mit dem Schlagwort: Deutschland

Stürmische Heimkehr

„Sturmtief Herwart fegt über Deutschland.“ So titelte die Tagesschau – und wir waren mittendrin. Eigentlich sollte unsere Transatlantik-Passage mit der Queen Mary 2 gestern Abend in Hamburg enden, heute wollten wir schon in Berlin bei Hannah und Lissy sein. Doch das Wetter wollte es anders… Über weite Teile von Norddeutschland zog Sturmtief Herwart in der Nacht hinweg und brachte Böen in Orkanstärke mit sich. Unser Kapitän hatte uns schon mittags darauf vorbereitet, dass die See im Lauf des Tages rauer werden wird.Und sie wurde so rau, dass die Hamburger Hafenbehörde uns aus Sicherheitsgründen die Einfahrt in die Elbe nicht erlauben konnte. Wir hatten also eine ziemlich stürmische Nacht und verbrachten heute einen zusätzlichen Tag am Schiff. Seit dem späten Nachmittag hat sich die Lage zum Glück beruhigt, hin und und wieder kam sogar die Sonne durch. Gegen 14 Uhr fuhren wir dann schließlich von der Nordsee in die Elbe ein und nähern uns jetzt langsam dem Hamburger Hafen. Um 21 Uhr sollen wir dort einlaufen, noch ein letztes Mal im sicheren Hafen übernachten und morgen an Land gehen. Die …

Mit der Queen Mary 2 über den Atlantik

„Good afternoon ladies and gentlemen – this is your captain.“ Mit diesen Worten beginnt Christopher Wells jeden Mittag pünktlich um 12 Uhr seine offizielle Durchsage. Wir befinden uns an Bord der Queen Mary 2 auf der letzten Etappe unserer Reise um die Welt. Nun geht es „nur noch“ von New York nach Hamburg, einmal quer über den Atlantik. Neun Tage dauert diese Reise mit dem Schiff statt neun Stunden mit dem Flugzeug. Ganz bewusst haben wir uns für diese langsame Art des Reisens entschieden, denn wir wollen uns behutsam der alten Heimat und der Rückkehr in ein normales Leben nähern. Entdeckt haben wir die Schiffspassage – wie so viele Dinge auf dieser Reise – durch einen Zufall. Als wir im April dieses Jahres zum zweiten Teil unserer Weltreise aufbrechen, sehe ich im Flugzeug von Madrid nach Buenos Aires eine Anzeige. Im Bordmagazin wirbt die Reederei Cunard Lines für ihre unterschiedlichen Transatlantik-Passagen – und bietet im Oktober besonders günstige Kabinen an. Wer mich kennt, weiß, dass ich Schnäppchen liebe – und so nehme ich die Anzeige …

„KönigsSchlaf“ in Konstanz

Mitten in der Konstanzer Altstadt haben wir in den letzten zwei Wochen königlich geschlafen. Kein Wunder, heißt unser Vermieter doch König und seine sieben wunderschönen Ferienwohnungen „KönigsSchlaf“. Wir haben das Apartment mit der Nummer 7 im Dachgeschoss gemietet und fühlen uns hier pudelwohl. Die Räume sind lichtdurchflutet und sehr geschmackvoll eingerichtet. Schöner Esstisch Besonders angetan sind wir vom Eichenparkett in der ganzen Wohnung und dem antiken Teakholztisch in der Küche, an dem wir essen, Zeitung lesen und hin und wieder bloggen. Ein wunderbarer Kontrast zum braunen Parkett sind die weißen Stühle und die weiße Küche. Hier war jemand mit ganz viel gutem Geschmack am Werk. Küche und Wohnzimmer:  Süßes Schlafzimmer Auch das Schlafzimmer ist klein, aber süß und gemütlich. Und für zwei sportliche Gäste gäbe es auch noch Zusatzbetten in der Dachspitze. Schlafzimmer, Galerie und Außenansicht: Hervorragende Lage Unschlagbar ist auch die Lage des Hauses. Wir gehen aus der Haustür heraus und sind in fünf Minuten am Bodensee, am Bahnhof, an der Bushaltestelle, auf dem Markt, in unserem Lieblingscafe oder im Bioladen um die Ecke. Na, habt Ihr Lust bekommen, selbst mal nach …

Alte Heimat und neues Fernweh

Elf Monate waren wir in der Welt unterwegs: Von Nürnberg ging es zuerst nach Namibia, Südafrika, Botswana und Simbabwe. Danach bereisten wir Madagaskar, Mauritius, Indien, Sri Lanka, Nepal, Vietnam, Laos, die Philippinen, Bali und Australien. Jede Menge haben wir dabei erlebt und in diesem Blog darüber berichtet. Danke an alle, die unsere Beiträge gelesen und kommentiert haben, so dass unser Kontakt in die Heimat nie abgerissen ist. Dass wir Familie und Freunde endlich mal wieder live sehen wollten, war dann aber doch der Grund, einen sechswöchigen Weltreise-Stopp in der Heimat einzulegen. Am 21. Februar flogen wir also von Sydney über Abu Dhabi zurück nach Frankfurt. Die reine Flugzeit betrug schon 21 Stunden, plus Umstiegszeit, plus Zeitverschiebung, plus Zugfahrt – wir waren also ganz schön geschlaucht als wir in Nürnberg ankamen. Zum Glück holte uns am Bahnhof unsere Freundin ab, die uns für die nächsten drei Wochen ihr Haus zur Verfügung stellte. DANKE, Moni!!! Sie selbst ging am nächsten Tag auf Mutter-Kind-Kur, und wir hüteten ihr Zuhause. Was haben wir doch für ein Glück. Vor dem Flug und nach dem …