Alle Artikel mit dem Schlagwort: Madagaskar

Stromausfall statt Fußballspiel

Der dritte Wunsch aus der „besonderen Aktion“ ist erfüllt – oder doch nicht? Auf der online-Reise-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung könnt Ihr lesen, was aus der E-Mail von Irene Haffa aus Bubenreuth geworden ist. Sie wünschte sich ein Foto von feiernden Fans auf Madagaskar, die die Deutsche Fußballmannschaft bei der EM bejubeln – am besten noch in deutschen Trikots. Doch dann kam alles ganz anders.  

Bitterschönes Madagaskar

Wir sahen faszinierende Landschaften und trafen freundliche, hilfsbereite Menschen. Wir sahen aber auch Kinder, die als Lastträger Ziegelsteine auf dem Kopf balancierten. Und wir sahen Menschen, die zahlreiche, mit Wasser gefüllte Kanister mit primitiven Karren mühsam bergan schoben zum noch weit entfernten Dorf. Schon vor Madagaskar hat uns die Frage beschäftigt: Wie wird es uns wohl gehen bei der Reise durch ein Land, das zu den ärmsten der Welt gehört? Wie mit all den Widersprüchen umgehen, die solch eine Reise mit sich bringt? Einerseits wunderschöne Landschaften, eine freundlich wirkende Bevölkerung und (fast) jeden Tag neue, intensive Erlebnisse mit Mensch und Natur. Andererseits der Eindruck bitterer Armut oder deren Folgen: Bettelei, Kinderarbeit, Menschen – vor allem Frauen – als Träger schwerster Lasten, Dörfer und Städte voller heruntergekommener Gebäude und Straßen, Müll, Staub und Dieselruß. Oder sitzen wir vielleicht nur unserer „westlichen Sichtweise“ auf, wie ein wohlmeinender Freund anmerkte, nachdem er Elkes Text über unsere ersten Eindrücke von Antananarivo gelesen hatte? Sind wir nur zu voreingenommen oder überempfindlich gegenüber anderen Kulturen und deren Sitten und Gebräuchen? Hier ein …

Erste Notizen aus Madagaskar

„Same same Hollywood“, das sagt der Taxifahrer, der uns vom Flughafen der madagassischen Hauptstadt Antananarivo in unser Hotel fährt, gleich ein paar Mal. Doch wir brauchen eine ganze Weile bis wir verstehen, dass er den großen Antananarivo-Schriftzug am Hügel meint, der dem berühmten Vorbild in Hollywood nachempfunden ist. Stolz ist er darauf und sagt, wie gerne er hier lebt – schiebt aber auch nach, dass es kein einfaches Leben ist. Diesen Eindruck haben auch wir. Schon in der knappen halben Stunde, die wir  Taxi fahren, sehen wir unglaublich viel Chaos und Armut: Alte Autos kurz vor dem Zusammenbruch  verstopfen die Straßen und verpesten mit schwarzen Abgaswolken die Luft. An der Straße sitzen Frauen mit Kindern und betteln. Dahinter sind Marktstände mit spärlichem Angebot. Und rechts und links der Straße sehen wir etliche Siedlungen mit verfallenen Häusern, in denen dennoch Menschen leben. Übrigens liegt Antananarivo auf knapp 1.500 Metern, so dass es im Moment hier nachts empfindlich kalt ist und ein Dach über dem Kopf besonders wichtig wäre. Bittere Armut Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt – und das Lied „Wir lagen vor Madagaskar und …

Neue Wunsch-Aktion

Für „Gute REISE“, die online-Reiseseiten der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung, mache ich wieder die besondere Aktion. Wir sind gestern Nachmittag in Antananarivo gelandet, das ist die Hauptstadt von Madagaskar. Das Bild zeigt eine erste Straßenszene auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel. Von da aus fahren wir am Sonntag für eine Woche lang mit einem Fahrer in Richtung Süden – und dort bleiben wir dann mal ein paar Tage am Strand. Wir sind gespannt, was uns erwartet. Und ich erfülle gerne wieder Eure Wünsche oder berichte über ein bestimmtes Thema. Macht doch bitte wieder mit und schickt eine E-Mail bis Donnerstag, 7. Juli, direkt an: magazinaktion@pressenetz.de