Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sri Lanka

„Amal Villa“ und „Amal Beach Hotel“ in Bentota

Es ist Nebensaison. Absolute Nebensaison. Und das führt dazu, dass wir quasi gleich zwei sehr schöne Hotelanlagen in Bentota ganz für uns allein haben… Eigentlich wäre uns ja ein wenig Kontakt zu anderen Reisenden ganz angenehm, aber das soll wohl nicht sein – und so nutzen wir einfach jeden Tag sehr ausführlich und ungestört den schönen Pool in der Amal Villa und das gute Essen im Amal Beach Hotel. Die Amal Villa ist ein sehr schönes Boutique-Hotel mit sechs Zimmern, einem wunderschönen Pool und einem kleinen aber feinen Ayurveda-Zentrum. Nach fünf Monaten Weltreise habe ich mir da glatt mal eine dreitägige Anwendung gegönnt und sie sehr genossen. Das Amal Beach Hotel, das Ihr in booking.com finden könnt, liegt auf der anderen Straßenseite und hat den Zugang zum Meer. Witzigerweise liegt zwischen dem sehr guten Restaurant im Garten und dem Strand die schöne Bahnstrecke von Colombo nach Galle. Ein Sicherheitsmann sitzt deshalb Tag und Nacht am Bahnübergang und passt auf, dass den Gästen nichts passiert. Mehr Infos: www.amal-villa.com Hier ein paar Bilder von beiden Häusern. Wenn …

Die richtigen Zutaten für ein langes Leben

Knapp vier Wochen haben wir auf Sri Lanka verbracht. Die Insel südöstlich von Indien ist in Deutschland vor allem bekannt für guten Tee, traumhafte Strände – und für Ayurveda. Kein Wunder also, dass sich bei der „besonderen Aktion“ Frank Wesnitzer aus Nürnberg (www.DerYogaFrank.de) mit diesem Wunsch gemeldet hat: „Als Yogalehrer und ayurvedischer Koch würde ich mich sehr über eine Reportage zu diesem Thema von Elke freuen. Der Bericht sollte leicht, informativ, freudvoll und spannend sein.“ Den Bericht findet Ihr auf der online-Reise-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung. Und hier gibt es schon mal ein paar Bilder zum Thema ayurvedisches Kochen mit frischen Zutaten. Frisches Gemüse, Hülsenfrüchte, eine Prise Chili – und manchmal auch Obst: Das sind die wichtigsten Zutaten für ein gutes ayurvedisches Curry. Auch Zimt ist eine wichtige Zutat. Hier seht Ihr ihn als Stange, als Öl und am frischen Strauch. Und wenn Ihr nach dem Kochen eine Handcreme braucht, probiert doch mal eine ayurvedische Zimt-Handcreme. Und hier noch ein Blick in den ayurvedische Kräutergarten und die Ayurveda-Apotheke in Alutgama:

Tropisches Idyll für Architektur-Fans

Ein echtes Highlight unseres Sri-Lanka-Aufenthalts ist ein Ausflug in den Brief Garden bei Alutgama und zum Lunuganga Estate bei Bentota. Beides sind tropische Landsitze und eine echte Augenweide für Gartenliebhaber/innen und Architektur-Fans. Der Brief Garden gehörte dem Künstler und Journalisten Bewies Bawa, das Lunuganga Estate seinem Bruder, dem berühmten Architekten Geoffrey Bawa. Beide leben seit einigen Jahren nicht mehr, sorgten aber dafür, dass ihre Landsitze der Öffentlichkeit zugänglich sind. Was für ein Glück – wie Ihr hier selbst sehen könnt. (Wenn Ihr auf die Kreise klickt, gehen die einzelnen Bilder auf.) Das Lunuganga Estate ist übrigens auch ein kleines und sehr privates Hotel. Der Brief Garden gehört heute dem ehemaligen Gärtner von Bewies Bawa.    

Gutes Karma und Nirwana

Ob Buddhismus oder Hinduismus, wichtig ist das gute Karma! Auf diesen einfachen – und sicher viel zu verkürzten – Nenner habe ich für mich die beiden großen Religionen bzw. spirituellen Lehren Asiens gebracht. Das Wort Karma kommt aus dem Sanskrit und bezeichnet ein „Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese Folge muss nicht unbedingt im gegenwärtigen Leben wirksam werden, sondern sie kann sich möglicherweise erst in einem zukünftigen Leben manifestieren.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karma) Immer wieder neu geboren? Einfach ausgedrückt heißt das: Alles, was Du in diesem Leben tust, hat Auswirkungen auf Dein nächstes Leben. Denn sowohl die Hindus als auch die Buddhisten glauben an eine Wiedergeburt. Deshalb müssen sie in diesem Leben möglichst viel gutes Karma ansammeln, um dann in ihrem nächsten Leben eine bessere Ausgangsposition zu haben. Die Buddhisten streben dabei übrigens das Nirwana an, das vollkommene Erlöschen. Ihr Ziel ist es, den Kreislauf des Lebens, des Leidens und der Wiedergeburten zu beenden und den Zustand des Erwachens zu erreichen. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Nirwana) Wenn man an Wiedergeburten glaubt …

Wo der Ceylon-Tee wächst

Sie kommt fast pünktlich, die betagte Dame. Und sie kündigt sich schon von weitem hörbar an: Die alte Eisenbahn, deren schwere Diesellocks gerne Frauennamen tragen und die die Hauptstadt Colombo seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit dem Hochland von Sri Lanka – wo der Ceylon-Tee wächst – verbindet. Die erste Bahnstrecke wurde schon 1864 von den britischen Kolonialherren eröffnet, und so fühlen wir uns auch ins 19. Jahrhundert versetzt, als wir diesen Zug besteigen und den Streckenabschnitt von Ella nach Nuwara Eliya fahren. Am liebenswürdigen Bahnhof von Ella lösen wir ein Ticket zweiter Klasse für den 9:20-Zug. Sehr schmuckvoll uniformierte und würdig dreinschauende Bahnbeamte prüfen beflissen unsere Billetts, um dann das bunte Treiben auf dem Bahnsteig zu beaufsichtigen: Zahlreiche Backpacker mit ihren riesigen Rucksäcken neben Einheimischen, die einfach in den nächsten Ort fahren. Elke in Ella am Bahnhof: Schon am Tag vor der Zugfahrt sind  wir auf den Schienen zum Ella Rock gewandert: Mit der Bahn durchs Hochland Im Zug stellen wir rasch fest, dass es uns in der dritten Klasse deutlich besser gefällt. …

Radel-Tour mit Girlies

Sie sind da! Nach ziemlich genau fünf Monaten, die wir nun schon in der Welt unterwegs sind, konnten wir vorgestern endlich Lissy und Hannah in die Arme schließen. Für zwei Wochen sind sie aus München nach Sri Lanka gekommen, und nun werden wir zusammen die schöne Insel bereisen. Unser Fahrer Leo hat eine spannende Tour für uns zusammengestellt, so dass auch wir nun mal nichts planen müssen, sondern ganz die „family reunion“ genießen können.  Nach einer Nacht im süßen kleinen Guesthouse in Galle an der Südküste, starten wir ganz aktiv unsere Insel-Reise: Wir haben eine Fahrradtour mit Chameera Cycling gebucht und erkunden von Galle aus die Lagune und kleine Dörfer der Umgebung. Natürlich ist genau an diesem Tag eine Gluthitze, aber trotzdem genießen wir die knapp drei Stunden auf dem Fahrrad. Denn besser könnte der Einstieg gar nicht sein, sehen wir doch gleich am ersten Tag der gemeinsamen Reise das „echte“ Leben der Menschen in diesem Land. Wir schauen uns eine Weberei an und eine kleine Fabrik, in der aus Kokosnüssen sowohl Seile als auch …

Was wünscht Ihr Euch im September?

Den September verbringen wir auf Sri Lanka. Und für „Gute REISE“, die online-Reiseseiten der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung, mache ich auch hier wieder die „besondere Aktion“. Was wünscht Ihr Euch? Soll ich zum Beispiel exotische Früchte kosten – wie auf dem Bild in Galle im Süden Sri Lankas? Oder soll ich einen bestimmten Strand testen, an den Ihr bald mal fahren wollt? Oder ein leckeres ayurvedisches Rezept schicken? Oder was fällt euch so ein? Macht doch bitte mit und schickt eine E-Mail bis Sonntag, 4. September, per Mail direkt an: magazinaktion@pressenetz.de

Schwierige Einreise in ein schönes Land

Sri Lanka ist schön – daran besteht kein Zweifel. Unsere Einreise aus Indien war allerdings so richtig schwierig und wäre fast schief gegangen. Auf Weltreise sein ist manchmal ganz schön kompliziert… Was ist passiert? Nun ja: Für alle Länder, die wir bereisen, brauchen wir ein Visum, und das beantragen wir vorab online. Wenn das erledigt ist, buchen wir einen one-way-Flug, freuen uns auf die Reise und genießen erst einmal das Land, in dem wir uns gerade aufhalten. Stressige Stunden Das Buchen eines one-way-Tickets wurde uns am Flughafen von Mumbai jedoch zum Verhängnis. Denn Sri Lanka fordert für die Einreise auch ein gültiges Flugticket für die Ausreise. Sonst könnte man ja auf die Idee kommen, einfach im Land zu bleiben. Und genau dieses Ticket für den Weiterflug hatten wir nicht, schließlich sind wir auf einer langen Reise, wollen immer nur „auf Sicht“ planen und waren uns noch nicht sicher, ob wir drei oder vier Wochen in Sri Lanka bleiben, ob wir danach nach Nepal oder Myanmar fliegen und, und, und. Trotz aller Erklärungen blieben die Damen …