Autor: Die Crew

Zitat des Dalai Lama vor tibetischen Gebetsfahnen

„Besuche einmal im Jahr einen Ort, an dem Du noch nie gewesen bist.“ [Dalai Lama]

Der Dalai Lama ist das geistliche Oberhaupt Tibets und trägt den Titel „Seine Heiligkeit“. Tenzin Gyatso, der 14. Dalai  Lama,  bezeichnet sich selbst jedoch gern als einfachen buddhistischen Mönch. Bei unserer Weltreise waren wir eine Woche lang im nordindischen Daramshala. Fast alles ist hier von Tibet geprägt, Mönche und Gebetsmühlen bestimmen das Straßenbild. Kein Wunder, ist der 30.000 Einwohner-Ort am Fuße des Himalaya doch seit 1959 Sitz des Dalai Lama und der tibetischen Exilregierung. Ihn selbst haben wir aber nicht gesehen, denn er war auf Lesereise in Deutschland…

19 Monate auf Weltreise: Airbnb in Kérkira

„Keramidia House“ in Kérkira

Eine sehr entspannte leichte Woche haben wir gerade in Kérkira, der „Metropole“ Korfus, verbracht. Mitten in der Altstadt liegt die schöne große Wohnung, die wir über airbnb gemietet haben. 

19 Monate auf Weltreise: Segeltörn rund um Lefkas

Die Wiederentdeckung

Endlich ist es so weit. Nach genau einem Jahr Pause sind wir wieder in der Welt unterwegs – dieses Mal sind es vier Wochen Griechenland – und machen eine Wiederentdeckung nach der anderen. Die Wiederentdeckung der Heimat Kaum zu glauben: Heute vor einem Jahr ging unsere Weltreise zu Ende – und nach 19 Monaten „on tour“ kamen wir mit der Queen Mary 2 im Hamburger Hafen an. Das Zurückkommen nach Deutschland und das „Wiederreinkommen“ fiel uns nicht leicht. Zwar haben wir uns mit Familie und Freunden getroffen und das Wiedersehen sehr genossen. Doch gleichzeitig haben wir auch festgestellt, dass manche Freundschaft unsere lange Abwesenheit nicht überdauert hat – und dass erstaunlich wenig Menschen etwas über unsere Reise und unsere Erfahrungen wissen wollten. Vielleicht ist es ja ein Nachteil, wenn man einen Blog betreibt… Darüber hinaus haben wir es uns wohl auch selbst etwas schwer gemacht, weil wir in den ersten fünf Monaten nach unserer Heimkehr nicht in Nürnberg wohnten – unser Haus war noch vermietet – sondern an den Bodensee gingen und dort in Konstanz …

Weltkarte: Entdecke die Welt in ihrer Vielfalt

Die WELT entdecken | Ein Interview über 19 Monate Weltreise

Träumst Du auch von einer Weltreise? Dann mach es unbedingt, es könnte die beste Zeit deines Lebens werden. Wir selbst waren 19 Monate unterwegs – von Nürnberg ging unsere Route nach Afrika, Asien und Australien und irgendwann über Amerika zurück. Inzwischen sind wir zurück in Deutschland und machen erst einmal wieder kleinere Reisen in Europa. Was wir in der Welt erlebt haben, findet Ihr in unseren Blogartikeln. Und eine kurze Zusammenfassung gibt es in diesem Interview „Weltentdecker des Monats“ für den bekannten Reiseblog www.wetravelthworld.de. 

Elke Zapf und Wolfgang Eckart reisten 19 Monate um die Welt

Die CREW kennenlernen | Elke Zapf und Wolfgang Eckart

Hallo und herzlich willkommen! Wir sind Elke Zapf und Wolfgang Eckart, seit mehr als 20 Jahren ein Paar und beide sehr  reiselustig. Nach vielen Jahren im Beruf  haben wir uns deshalb im April 2016 eine zweijährige Auszeit genommen und sind zusammen um die Welt gereist. Wir wollten unseren Blick weiten, andere Sichtweisen einnehmen und „Die Welt in ihrer Vielfalt entdecken“. Elke ist Expertin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und hat lange als Pressesprecherin in Nürnberg gearbeitet. Für die Weltreise hat sie ihren Job gekündigt und arbeitet jetzt als freiberufliche Texterin und Journalistin. Sie (*1969) ist kreativ, schreibt und fotografiert viel und ist neugierig auf andere Menschen, Länder und Kulturen. Wenn wir ein Zuhause haben, kocht sie gut und gerne vegetarisch, fängt immer wieder mit Yoga an und ist als „Wühlmaus“ im Garten aktiv. Und wenn sie längere Zeit keine Nudeln isst, bekommt sie schlechte Laune… “Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben.“ (Kurt Tucholsky) Wolfgang ist promovierter Historiker und hat bis zu seiner Pensionierung als Bildungsexperte in Nürnberg gearbeitet und mehrere Einrichtungen geleitet. Er (*1950) begreift lebenslanges Lernen als Lebensform …

Der Kreis schließt sich

Auch zwei Jahre Auszeit sind irgendwann vorbei. Am 4. April 2018 – auf den Tag genau zwei Jahre nach unserem Aufbruch – sind wir wieder in Nürnberg angekommen. Mit dem Zug, mit Gepäck, am Hauptbahnhof. Nun sind wir erst einmal wieder in unserem Haus in Zabo und sind gespannt, wie es weitergeht. Bleiben wir in Nürnberg oder zieht es uns woanders hin? Sucht Elke sich wieder einen Job oder arbeitet sie freiberuflich? Wo engagiert sich Wolfgang, sei es ehrenamtlich oder nachberuflich in Projekten rund um das Thema Bildung? Schreiben wir ein Buch über unsere Erlebnisse? Finden wir ein neues gemeinsames Projekt, das uns begeistert und weiterhin zu neuen Ufern aufbrechen lässt?  Wir wissen es noch nicht. Aber wir wissen, dass unsere Weltreise die absolut richtige Entscheidung war und es immer noch ganz viel zu entdecken gibt. Vielleicht mit einem VW-Bus oder einem Segelboot. Es wird sich zeigen… „Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt.“ (aus Afrika) Reise-ABC Und bis dahin schreiben wir ab jetzt jede Woche einmal einen Beitrag in einem Reise-ABC. …

Stürmische Heimkehr

„Sturmtief Herwart fegt über Deutschland.“ So titelte die Tagesschau – und wir waren mittendrin. Eigentlich sollte unsere Transatlantik-Passage mit der Queen Mary 2 gestern Abend in Hamburg enden, heute wollten wir schon in Berlin bei Hannah und Lissy sein. Doch das Wetter wollte es anders… Über weite Teile von Norddeutschland zog Sturmtief Herwart in der Nacht hinweg und brachte Böen in Orkanstärke mit sich. Unser Kapitän hatte uns schon mittags darauf vorbereitet, dass die See im Lauf des Tages rauer werden wird.Und sie wurde so rau, dass die Hamburger Hafenbehörde uns aus Sicherheitsgründen die Einfahrt in die Elbe nicht erlauben konnte. Wir hatten also eine ziemlich stürmische Nacht und verbrachten heute einen zusätzlichen Tag am Schiff. Seit dem späten Nachmittag hat sich die Lage zum Glück beruhigt, hin und und wieder kam sogar die Sonne durch. Gegen 14 Uhr fuhren wir dann schließlich von der Nordsee in die Elbe ein und nähern uns jetzt langsam dem Hamburger Hafen. Um 21 Uhr sollen wir dort einlaufen, noch ein letztes Mal im sicheren Hafen übernachten und morgen an Land gehen. Die …

Drei Fähren ins Glück

BC Ferries. Dieses Kürzel, das für die Fährgesellschaft im kanadischen British Columbia steht, begleitet uns ständig auf unserem Trip auf Vancouver Island. Denn unser kurzes Familientreffen mit Lisa Maria, die fünf Monate work and travel in Kanada gemacht hat, steht ganz im Zeichen von Fährfahrten. Lissy (wie wir sie gerne nennen) zeigt uns in der einen Woche des Wiedersehens ihre schönsten Plätze auf der großen Insel. Und das sind lauter kleine vorgelagerte Inseln, eine schöner als die andere. Inselglück im Westen von Kanada. Um stilechte kanadische Ferien zu verbringen, haben wir schon Wochen vorher bei BC campervan rentals einen kleinen Bus mit Dachzelt gebucht. Wir übernehmen ihn am Vormittag in Vancouver und setzen damit von der Horseshoe Bay nach Nanaimo auf Vancouver Island über – Fähre 1. Wiedersehen auf Vancouver Island Nach eineinhalb Stunden Überfahrt können wir hier endlich Lissy in die Arme schließen und machen uns gleich auf zum nächstgelegenen Campground. Er ist recht dunkel, denn er liegt im Wald, und wir müssen uns erstmal mit der ganzen Camping-Ausrüstung vertraut machen. Aber es gibt einen Zugang …

Mayas und Moskitos

Ehrlich gesagt, haben wir nach einem Monat genug! Genug von den Maya-Ruinen, die es hier in Yucatan auf Schritt und Tritt gibt. Genug von der brütenden Hitze und den allgegenwärtigen Moskitos. Genug auch von den Touristenmassen, die in hellen Scharen durch die Maya-Sehenswürdigkeiten drängen – wenn  diese von den Badeorten an der Karibikküste aus gut erreichbar sind. Und von den aufdringlichen Souvenirverkäufern, die uns ihren immer gleichen Kitsch mit dem immer gleichen Spruch anbieten: „Hola amigos! Best price!“ Natürlich waren wir dennoch begeistert von Chichen Itza, Itzamal, Uxmal, Edzna, Palenque, Yaxchilán und Tulum. Doch gestern war der Tag, an dem wir beschlossen, dass eine in der Nähe liegende Maya-Stätte auch gut ohne uns auskommen kann. Kein Zweifel: Eine Begeisterungsflaute hatte uns erreicht. Dabei hatten wir uns extra ein Auto gemietet, um die Halbinsel Yucatan samt dem Bergland von Chiapas auf den Spuren der Mayas zu bereisen und dabei auch entlegenere Orte aufzusuchen. Um der glühenden Hitze des Tieflands und den Touristenmassen zu entgehen, waren wir stets früh aufgestanden – und wurden nicht enttäuscht. Wir staunten über …

Hoch hinaus in Bolivien

Es ist ziemlich verwirrend: Die eine ist Hauptstadt, die andere Regierungssitz – und keine von beiden ist die größte Stadt des Landes. Die Rede ist von Sucre, La Paz und Santa Cruz in Bolivien. Wir haben in den knapp zwei Wochen, in denen wir den Andenstaat bereist haben, die Hauptstadt Sucre und den Regierungssitz La Paz besucht. Und natürlich Uyuni mit dem berühmten Salar. Alle drei Stationen liegen auf  2.800 bis 4.100 Metern über dem Meeresspiegel! Über den Salar de Uyuni hat Wolfgang schon berichtet. Von dort sind wir mit dem Bus in knapp acht Stunden über Potosi nach Sucre gefahren. Der Bus ist alt und klapprig, die Fahrgäste sind vor allem Einheimische: Minenarbeiter, die von Uyuni nach Potosi fahren. Frauen in traditioneller Tracht, die mit einem Korb voller Eier einsteigen und zum Markt wollen. Kinder, die sich freuen, dass endlich Wochenende ist. Entspannen in Sucre Nachmittags um vier Uhr kommen wir in der Hauptstadt Sucre an, die auf knapp 2.800 Metern auf einer Hochebene der Anden liegt und als die schönste Stadt Boliviens gilt. Wir ziehen in unsere …