Autor: Die Crew

Elke Zapf und Wolfgang Eckart vor dem Vulkan Llaima in Chile

Eine kleine Aufmerksamkeit

Hallo Ihr Lieben! Seit fast vier Jahren gibt es diesen Reiseblog, und fast alle von Euch sind von Anfang an dabei. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön! Denn 19 Monate lang habt Ihr während unserer Weltreise jede Woche einen Artikel, manchmal sogar zwei, gelesen, kommentiert und geteilt. Das freut uns immer noch sehr. Doch seit ziemliche genau zwei Jahren sind wir wieder zurück in Deutschland, haben einiges an unserem Leben geändert  – und so gut wie keinen Artikel mehr veröffentlicht.

Reisterrassen von Banaue auf den Philippinen

aufregend & intensiv:
Wie wir in 19 Monaten um die Welt reisten

Träumst Du auch von einer Weltreise? Dann mach es unbedingt, es könnte die beste Zeit deines Lebens werden. Wir selbst waren 19 Monate unterwegs – von Nürnberg flogen wir zuerst nach Afrika, dann führte uns unsere Route nach Asien und Australien und irgendwann über Amerika zurück. Inzwischen sind wir wieder in Deutschland und machen erst einmal kleinere Reisen in Europa. Was wir in der Welt erlebt haben, findet Ihr in unseren Blogartikeln. Und eine kurze Zusammenfassung gibt es in diesem Interview „Weltentdecker des Monats“ für den bekannten Reiseblog www.wetravelthworld.de. 

Der Kreis schließt sich

Auch zwei Jahre Auszeit sind irgendwann vorbei. Am 4. April 2018 – auf den Tag genau zwei Jahre nach unserem Aufbruch – sind wir wieder in Nürnberg angekommen. Mit dem Zug, mit Gepäck, am Hauptbahnhof. Nun sind wir erst einmal wieder in unserem Haus in Zabo und sind gespannt, wie es weitergeht. Bleiben wir in Nürnberg oder zieht es uns woanders hin? Sucht Elke sich wieder einen Job oder arbeitet sie freiberuflich? Wo engagiert sich Wolfgang, sei es ehrenamtlich oder nachberuflich in Projekten rund um das Thema Bildung? Schreiben wir ein Buch über unsere Erlebnisse? Finden wir ein neues gemeinsames Projekt, das uns begeistert und weiterhin zu neuen Ufern aufbrechen lässt?  Wir wissen es noch nicht. Aber wir wissen, dass unsere Weltreise die absolut richtige Entscheidung war und es immer noch ganz viel zu entdecken gibt. Vielleicht mit einem VW-Bus oder einem Segelboot. Es wird sich zeigen… „Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt.“ (aus Afrika) Reise-ABC Und bis dahin schreiben wir ab jetzt jede Woche einmal einen Beitrag in einem Reise-ABC. …

Drei Fähren ins Glück

BC Ferries. Dieses Kürzel, das für die Fährgesellschaft im kanadischen British Columbia steht, begleitet uns ständig auf unserem Trip auf Vancouver Island. Denn unser kurzes Familientreffen mit Lisa Maria, die fünf Monate work and travel in Kanada gemacht hat, steht ganz im Zeichen von Fährfahrten. Lissy (wie wir sie gerne nennen) zeigt uns in der einen Woche des Wiedersehens ihre schönsten Plätze auf der großen Insel. Und das sind lauter kleine vorgelagerte Inseln, eine schöner als die andere. Inselglück im Westen von Kanada. Um stilechte kanadische Ferien zu verbringen, haben wir schon Wochen vorher bei BC campervan rentals einen kleinen Bus mit Dachzelt gebucht. Wir übernehmen ihn am Vormittag in Vancouver und setzen damit von der Horseshoe Bay nach Nanaimo auf Vancouver Island über – Fähre 1. Wiedersehen auf Vancouver Island Nach eineinhalb Stunden Überfahrt können wir hier endlich Lissy in die Arme schließen und machen uns gleich auf zum nächstgelegenen Campground. Er ist recht dunkel, denn er liegt im Wald, und wir müssen uns erstmal mit der ganzen Camping-Ausrüstung vertraut machen. Aber es gibt einen Zugang …

Mayas und Moskitos

Ehrlich gesagt, haben wir nach einem Monat genug! Genug von den Maya-Ruinen, die es hier in Yucatan auf Schritt und Tritt gibt. Genug von der brütenden Hitze und den allgegenwärtigen Moskitos. Genug auch von den Touristenmassen, die in hellen Scharen durch die Maya-Sehenswürdigkeiten drängen – wenn  diese von den Badeorten an der Karibikküste aus gut erreichbar sind. Und von den aufdringlichen Souvenirverkäufern, die uns ihren immer gleichen Kitsch mit dem immer gleichen Spruch anbieten: „Hola amigos! Best price!“ Natürlich waren wir dennoch begeistert von Chichen Itza, Itzamal, Uxmal, Edzna, Palenque, Yaxchilán und Tulum. Doch gestern war der Tag, an dem wir beschlossen, dass eine in der Nähe liegende Maya-Stätte auch gut ohne uns auskommen kann. Kein Zweifel: Eine Begeisterungsflaute hatte uns erreicht. Dabei hatten wir uns extra ein Auto gemietet, um die Halbinsel Yucatan samt dem Bergland von Chiapas auf den Spuren der Mayas zu bereisen und dabei auch entlegenere Orte aufzusuchen. Um der glühenden Hitze des Tieflands und den Touristenmassen zu entgehen, waren wir stets früh aufgestanden – und wurden nicht enttäuscht. Wir staunten über …

Hoch hinaus in Bolivien

Es ist ziemlich verwirrend: Die eine ist Hauptstadt, die andere Regierungssitz – und keine von beiden ist die größte Stadt des Landes. Die Rede ist von Sucre, La Paz und Santa Cruz in Bolivien. Wir haben in den knapp zwei Wochen, in denen wir den Andenstaat bereist haben, die Hauptstadt Sucre und den Regierungssitz La Paz besucht. Und natürlich Uyuni mit dem berühmten Salar. Alle drei Stationen liegen auf  2.800 bis 4.100 Metern über dem Meeresspiegel! Über den Salar de Uyuni hat Wolfgang schon berichtet. Von dort sind wir mit dem Bus in knapp acht Stunden über Potosi nach Sucre gefahren. Der Bus ist alt und klapprig, die Fahrgäste sind vor allem Einheimische: Minenarbeiter, die von Uyuni nach Potosi fahren. Frauen in traditioneller Tracht, die mit einem Korb voller Eier einsteigen und zum Markt wollen. Kinder, die sich freuen, dass endlich Wochenende ist. Entspannen in Sucre Nachmittags um vier Uhr kommen wir in der Hauptstadt Sucre an, die auf knapp 2.800 Metern auf einer Hochebene der Anden liegt und als die schönste Stadt Boliviens gilt. Wir ziehen in unsere …

„Puerta Escondida“ in Valparaiso

Sehr wohlgefühlt haben wir uns im „Puerta Escondida“ in Valparaiso. Das kleine Bed and Breakfast ist gemütlich und geschmackvoll eingerichtet und liegt mitten in Cerro Alegre, unserem Lieblings-Stadtteil von Valparaiso. Holz und Farbe sorgen für Gemütlichkeit Dunkle Holzböden und schöne Möbel im Zimmer, farbige Wände und kunstvolle Drucke im Flur, verspielte Tapeten und kleine Tische im Frühstücksraum, ein Korbsessel und Büchertauschregal im Leseraum: Das alles macht die kleine Pension zu einem wirklichen Wohlfühlort. Hinzu kommen die funktionierende Heizung im Zimmer, das Badezimmer mit heißem Wasser, ein gutes Frühstück und eine aufmerksame junge Crew. Beliebte Ecke von Valparaiso Gleich um die Ecke des „Puerta Escondida“ gibt es schöne Cafés, gute Restaurants, kleine Läden, bunte Streetart und alte Standseilbahnen, mit denen wir in die Unterstadt gefahren sind. Von hier aus lässt sich die Stadt also bestens erkunden – und Valparaiso ist auf jeden Fall eine Reise wert.