Alle Artikel in: Europa

Europa

Auf abgelegenen Pfaden der „Via Liguria“

Wir sind zu Fuß unterwegs nach San Pellegrino. Es ist schwülwarm, der Weg oft verwachsen und das Gras steht mannshoch. Gerade erst haben wir uns verlaufen, wir haben offenkundig einen Abzweig verpasst und müssen steil runter. Da ist er wieder, der „Sentiero Partigiano“, der mit einem roten Stern gekennzeichnet ist. Der Partisanenweg führt schier endlos am steilen Hang weit oberhalb eines abgelegenen Tals mit einer tiefen Schlucht und ist Teil der „Via Liguria“, auf der ich drei Tage mit einer Wandergruppe unterwegs bin.

19 Monate auf Weltreise: Airbnb in Kérkira

„Keramidia House“ in Kérkira

Eine sehr entspannte leichte Woche haben wir gerade in Kérkira, der „Metropole“ Korfus, verbracht. Mitten in der Altstadt liegt die schöne große Wohnung, die wir über airbnb gemietet haben. 

19 Monate auf Weltreise: Segeltörn rund um Lefkas

Die Wiederentdeckung

Endlich ist es so weit. Nach genau einem Jahr Pause sind wir wieder in der Welt unterwegs – dieses Mal sind es vier Wochen Griechenland – und machen eine Wiederentdeckung nach der anderen.

Der Kreis schließt sich

Auch zwei Jahre Auszeit sind irgendwann vorbei. Am 4. April 2018 – auf den Tag genau zwei Jahre nach unserem Aufbruch – sind wir wieder in Nürnberg angekommen. Mit dem Zug, mit Gepäck, am Hauptbahnhof. Nun sind wir erst einmal wieder in unserem Haus in Zabo und sind gespannt, wie es weitergeht. Bleiben wir in Nürnberg oder zieht es uns woanders hin? Sucht Elke sich wieder einen Job oder arbeitet sie freiberuflich? Wo engagiert sich Wolfgang, sei es ehrenamtlich oder nachberuflich in Projekten rund um das Thema Bildung? Schreiben wir ein Buch über unsere Erlebnisse? Finden wir ein neues gemeinsames Projekt, das uns begeistert und weiterhin zu neuen Ufern aufbrechen lässt?  Wir wissen es noch nicht. Aber wir wissen, dass unsere Weltreise die absolut richtige Entscheidung war und es immer noch ganz viel zu entdecken gibt. Vielleicht mit einem VW-Bus oder einem Segelboot. Es wird sich zeigen… „Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt.“ (aus Afrika) Reise-ABC Und bis dahin schreiben wir ab jetzt jede Woche einmal einen Beitrag in einem Reise-ABC. …

2018: Aufbruch zu Neuem

Das Jahr 2017 ist vorbei, damit auch unser Trip um die Welt. 19 Monate unterwegs zu sein, ohne festen Wohnsitz, dafür mit immer neuen Eindrücken und Begegnungen in den verschiedensten Ländern und Erdteilen – das war eine grandiose Erfahrung. Wir sind uns einig: Das war das Beste, was wir tun konnten. Diese Entscheidung war goldrichtig! Allerdings hat unser Leben dadurch auch seine Richtung geändert. Wir leben bewusster, wohl auch intensiver. Und wir sehen manche Dinge aus einem anderen Blickwinkel. Das hat auch dazu geführt, dass uns manches hierzulande fremd geworden ist: Sei es die – aus unserer Sicht – eigentümlich respektlose, ja unfreundliche Art und Weise des Umgangs miteinander, die verbreitete Rechthaberei, die eigenartig unzufriedene Grundstimmung. Auch das politische Klima ist spürbar rauer geworden, der Ton lauter und schärfer, vor allem im rechten Lager. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass wir sensibler als früher darauf reagieren. Wir nehmen uns jedenfalls vor, gelassen und optimistisch zu bleiben. Sehr eigene Erfahrungen Wir sind nach wie vor sehr dankbar, dass wir auf unserer Tour immer gesund …

Stürmische Heimkehr

„Sturmtief Herwart fegt über Deutschland.“ So titelte die Tagesschau – und wir waren mittendrin. Eigentlich sollte unsere Transatlantik-Passage mit der Queen Mary 2 gestern Abend in Hamburg enden, heute wollten wir schon in Berlin bei Hannah und Lissy sein. Doch das Wetter wollte es anders…

Mit der Queen Mary 2 über den Atlantik

„Good afternoon ladies and gentlemen – this is your captain.“ Mit diesen Worten beginnt Christopher Wells jeden Mittag pünktlich um 12 Uhr seine offizielle Durchsage. Wir befinden uns an Bord der Queen Mary 2 auf der letzten Etappe unserer Reise um die Welt. Nun geht es „nur noch“ von New York nach Hamburg, einmal quer über den Atlantik. Neun Tage dauert diese Reise mit dem Schiff statt neun Stunden mit dem Flugzeug. Ganz bewusst haben wir uns für diese langsame Art des Reisens entschieden, denn wir wollen uns behutsam der alten Heimat und der Rückkehr in ein normales Leben nähern. Entdeckt haben wir die Schiffspassage – wie so viele Dinge auf dieser Reise – durch einen Zufall. Als wir im April dieses Jahres zum zweiten Teil unserer Weltreise aufbrechen, sehe ich im Flugzeug von Madrid nach Buenos Aires eine Anzeige. Im Bordmagazin wirbt die Reederei Cunard Lines für ihre unterschiedlichen Transatlantik-Passagen – und bietet im Oktober besonders günstige Kabinen an. Wer mich kennt, weiß, dass ich Schnäppchen liebe – und so nehme ich die Anzeige …

Alexander von Humboldt
und die Entdeckung der Natur

Vor uns die Wüste, am nahen Horizont die schneebedeckten Andengipfel. Diese zauberhafte Landschaft hätte Alexander von Humboldt auch fasziniert. Er war zwar nie in der Atacama-Wüste – wo wir gerade sind -, aber er hatte auf seiner berühmten Südamerikareise Andengipfel bestiegen, Regenwälder durchquert und war von der üppigen Flora und Fauna ebenso begeistert wie von kargen Steppen- und Wüstenlandschaften, die wir hier im Norden Chiles vorfinden. Besonders schlugen ihn Vulkane und Geysire in seinen Bann – auch die erleben wir hier geradezu hautnah. Alles hat er systematisch erforscht, aber im Gegensatz zu anderen Naturforschern war Humboldt nicht darauf aus, Objekte zu sammeln und in Kategorien zu stecken. Vielmehr interessierten ihn die großen Zusammenhänge in der Natur und zwischen Kosmos, Natur und Mensch. Humboldt neu zu entdecken und seinen modernen Blick auf die Natur zu begreifen, ist das Verdienst der großartigen Humboldt-Biographie von Andrea Wulf. Seit ich sie gelesen habe, sehe auch ich die Natur mit etwas anderen Augen. Aguas Calientes mit Blick auf die Anden Eine neue Sicht auf Humboldt Ein ganz Großer der Forschung, …

„KönigsSchlaf“ in Konstanz

Mitten in der Konstanzer Altstadt haben wir in den letzten zwei Wochen königlich geschlafen. Kein Wunder, heißt unser Vermieter doch König und seine sieben wunderschönen Ferienwohnungen „KönigsSchlaf“. Wir haben das Apartment mit der Nummer 7 im Dachgeschoss gemietet und fühlen uns hier pudelwohl. Die Räume sind lichtdurchflutet und sehr geschmackvoll eingerichtet. Schöner Esstisch Besonders angetan sind wir vom Eichenparkett in der ganzen Wohnung und dem antiken Teakholztisch in der Küche, an dem wir essen, Zeitung lesen und hin und wieder bloggen. Ein wunderbarer Kontrast zum braunen Parkett sind die weißen Stühle und die weiße Küche. Hier war jemand mit ganz viel gutem Geschmack am Werk. Küche und Wohnzimmer:  Süßes Schlafzimmer Auch das Schlafzimmer ist klein, aber süß und gemütlich. Und für zwei sportliche Gäste gäbe es auch noch Zusatzbetten in der Dachspitze. Schlafzimmer, Galerie und Außenansicht: Hervorragende Lage Unschlagbar ist auch die Lage des Hauses. Wir gehen aus der Haustür heraus und sind in fünf Minuten am Bodensee, am Bahnhof, an der Bushaltestelle, auf dem Markt, in unserem Lieblingscafe oder im Bioladen um die Ecke. Na, habt Ihr Lust bekommen, selbst mal nach …

Auf nach Buenos Aires

Am 4. April starten wir den zweiten Teil unserer Reise um die Welt und fliegen nach Buenos Aires. Vier Wochen bleiben wir in der argentinischen Hauptstadt, und ich kann auch dort wieder einen Wunsch erfüllen.  Eure Ideen sind gefragt Wen soll ich treffen? Was soll ich ausprobieren? Worüber soll ich berichten?  Macht bitte wieder mit und schickt eine E-Mail mit Eurem Wunsch oder Auftrag bis Montag, 3. April 2017, an magazinaktion@pressenetz.de Zeitung berichtet über Wunscherfüllung Die Wunschaktion mache ich für die Reise-Redaktion von Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung, die heute groß darüber berichtet haben: Print und online. Und auch über den Buenos-Aires-Wunsch und seine Erfüllung wird es einen Bericht geben.