Europa

„Man reist nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen.“

[Johann Wolfgang von Goethe]

Wandern auf der Via Liguria in Italien. Segeln im Ionischen Meer in Griechenland. Musikfestival in Österreich. 

Europa ist für uns Heimat. Im Vergleich mit anderen Kontinenten ein kleiner Kosmos. Aber auch ein sehr besonderer: Hier liegen 50 unterschiedliche Länder sehr nahe beisammen, verbunden durch gemeinsame Geschichte, Ideen und Werte wie Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte. Die Stärke Europas liegt aber auch in der Vielfalt, insbesondere der Vielfalt der Kulturen. Nirgendwo sonst gibt es eine derartig dichtes Netz von lebendiger Kultur, sei es in der Musik oder der bildenden Kunst. Auch deshalb ist Europa unsere Heimat.

Wohin soll die Reise gehen?

Italien
Wolfgang

Auf abgelegenen Pfaden der „Via Liguria“

Wir sind zu Fuß unterwegs nach San Pellegrino. Es ist schwülwarm, der Weg oft verwachsen und das Gras steht mannshoch. Gerade erst haben wir uns verlaufen, wir haben offenkundig einen Abzweig verpasst und müssen steil runter. Da ist er wieder, der „Sentiero Partigiano“, der mit einem roten Stern gekennzeichnet ist. Der Partisanenweg führt schier endlos am steilen Hang weit oberhalb eines abgelegenen Tals mit einer tiefen Schlucht und ist Teil der „Via Liguria“, auf der ich drei Tage mit einer Wandergruppe unterwegs bin.

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19 Monate auf Weltreise: Airbnb in Kérkira
Griechenland
Die Crew

„Keramidia House“ in Kérkira

Eine sehr entspannte leichte Woche haben wir gerade in Kérkira, der „Metropole“ Korfus, verbracht. Mitten in der Altstadt liegt die schöne große Wohnung, die wir über airbnb gemietet haben. 

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19 Monate auf Weltreise: Segeltörn rund um Lefkas
Griechenland
Die Crew

Die Wiederentdeckung

Endlich ist es so weit. Nach genau einem Jahr Pause sind wir wieder in der Welt unterwegs – dieses Mal sind es vier Wochen Griechenland – und machen eine Wiederentdeckung nach der anderen.

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Deutschland
Die Crew

Der Kreis schließt sich

Auch zwei Jahre Auszeit sind irgendwann vorbei. Am 4. April 2018 – auf den Tag genau zwei Jahre nach unserem Aufbruch – sind wir wieder in Nürnberg angekommen. Mit dem Zug, mit Gepäck, am Hauptbahnhof. Nun sind wir erst einmal wieder in unserem Haus in Zabo und sind gespannt, wie es weitergeht. Bleiben wir in Nürnberg oder zieht es uns woanders hin? Sucht Elke sich wieder einen Job oder arbeitet sie freiberuflich? Wo engagiert sich Wolfgang, sei es ehrenamtlich oder nachberuflich in Projekten rund um das Thema Bildung? Schreiben wir ein Buch über unsere Erlebnisse? Finden wir ein neues gemeinsames Projekt, das uns begeistert und weiterhin zu neuen Ufern aufbrechen lässt?  Wir wissen es noch nicht. Aber wir wissen, dass unsere Weltreise die absolut richtige Entscheidung war und es immer noch ganz viel zu entdecken gibt. Vielleicht mit einem VW-Bus oder einem Segelboot. Es wird sich zeigen… „Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt.“ (aus Afrika) Reise-ABC Und bis dahin schreiben wir ab jetzt jede Woche einmal einen Beitrag in einem Reise-ABC.

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Deutschland
Wolfgang

2018: Aufbruch zu Neuem

Das Jahr 2017 ist vorbei, damit auch unser Trip um die Welt. 19 Monate unterwegs zu sein, ohne festen Wohnsitz, dafür mit immer neuen Eindrücken und Begegnungen in den verschiedensten Ländern und Erdteilen – das war eine grandiose Erfahrung. Wir sind uns einig: Das war das Beste, was wir tun konnten. Diese Entscheidung war goldrichtig! Allerdings hat unser Leben dadurch auch seine Richtung geändert. Wir leben bewusster, wohl auch intensiver. Und wir sehen manche Dinge aus einem anderen Blickwinkel. Das hat auch dazu geführt, dass uns manches hierzulande fremd geworden ist: Sei es die – aus unserer Sicht – eigentümlich respektlose, ja unfreundliche Art und Weise des Umgangs miteinander, die verbreitete Rechthaberei, die eigenartig unzufriedene Grundstimmung. Auch das politische Klima ist spürbar rauer geworden, der Ton lauter und schärfer, vor allem im rechten Lager. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass wir sensibler als früher darauf reagieren. Wir nehmen uns jedenfalls vor, gelassen und optimistisch zu bleiben. Sehr eigene Erfahrungen Wir sind nach wie vor sehr dankbar, dass wir auf unserer Tour immer gesund

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Deutschland
Die Crew

Stürmische Heimkehr

„Sturmtief Herwart fegt über Deutschland.“ So titelte die Tagesschau – und wir waren mittendrin. Eigentlich sollte unsere Transatlantik-Passage mit der Queen Mary 2 gestern Abend in Hamburg enden, heute wollten wir schon in Berlin bei Hannah und Lissy sein. Doch das Wetter wollte es anders…

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