Alle Artikel mit dem Schlagwort: Südafrika

Reisterrassen von Banaue auf den Philippinen

Wie wir in 19 Monaten um die Welt reisten

Träumst Du auch von einer Weltreise? Dann mach es unbedingt, es könnte die beste Zeit deines Lebens werden. Wir selbst waren 19 Monate unterwegs – von Nürnberg flogen wir zuerst nach Afrika, dann führte uns unsere Route nach Asien und Australien und irgendwann über Amerika zurück. Inzwischen sind wir wieder in Deutschland und machen erst einmal kleinere Reisen in Europa. Was wir in der Welt erlebt haben, findet Ihr in unseren Blogartikeln. Und eine kurze Zusammenfassung gibt es in diesem Interview „Weltentdecker des Monats“ für den bekannten Reiseblog www.wetravelthworld.de.  Wann wir gemerkt haben, dass wir definitiv mit dem Travelbug infiziert sind: Wir wurden beide – unabhängig voneinander – schon sehr früh mit dem Reisevirus infiziert. Elke liebt von klein auf Wüstenlandschaften, Wolfgang segelt seit jungen Jahren und träumte stets von einer Weltumsegelung. Elke kommt aus einer oberfränkischen Kleinstadt und fuhr als Kind mit ihren Eltern immer in den gleichen Urlaubsort in Oberbayern. Ihr erster Flug ging deshalb mit Anfang 20 nach Mexiko, wo sie zwei Monate als Backpackerin unterwegs war. Auch Wolfgang brach, sobald er konnte, aus dem engen elterlichen Reisehorizont aus und machte sich …

neugierig & nachdenklich:
Den eigenen REISESTIL finden

Von Nürnberg ans Kaspische Meer: Nie im Leben kämen wir auf die Idee, diese Strecke mit dem Auto zurückzulegen, denn es sind mehr als 4.000 Kilometer. In Südafrika dagegen suchen wir uns in Kapstadt einen robusten Mietwagen aus – zum Glück ohne Kilometerbegrenzung – fahren los, und haben dreieinhalb Wochen später mal eben 4.000 Kilometer zurückgelegt. Kein Wunder, sind wir doch vom Kap bis zum Krüger-Park gefahren. Dies alles ohne große Planung, getreu unserem Motto, dass wir „auf Sicht reisen“ wollen. Was heißt das genau? Nun ja: Wir machen – anders als das bisher in unser beider Leben war – keinen großen „Masterplan“, sondern überlegen uns eigentlich immer nur das nächste Ziel und eine ganz grobe Richtung. Hier in Südafrika haben wir nach den vier Wochen „festem Wohnsitz“ in Kapstadt damit begonnen und sind im wahrsten Sinne des Wortes gut damit gefahren. Treffpunkt Port Elizabeth Zunächst einmal sind wir von Kapstadt aus jedoch getrennte Wege gegangen: Ich habe mit Heike sehr genau durchgetaktet einen Teil der Gardenroute gemacht – von Kapstadt über Hermanus nach Knysna …

4.000 Kilometer „Reisen auf Sicht“

Von Nürnberg ans Kaspische Meer: Nie im Leben kämen wir auf die Idee, diese Strecke mit dem Auto zurückzulegen, denn es sind mehr als 4.000 Kilometer. In Südafrika dagegen suchen wir uns in Kapstadt einen robusten Mietwagen aus – zum Glück ohne Kilometerbegrenzung – fahren los, und haben dreieinhalb Wochen später mal eben 4.000 Kilometer zurückgelegt. Kein Wunder, sind wir doch vom Kap bis zum Krüger-Park gefahren. Dies alles ohne große Planung, getreu unserem Motto, dass wir „auf Sicht reisen“ wollen. Was heißt das genau? Nun ja: Wir machen – anders als das bisher in unser beider Leben war – keinen großen „Masterplan“, sondern überlegen uns eigentlich immer nur das nächste Ziel und eine ganz grobe Richtung. Hier in Südafrika haben wir nach den vier Wochen „festem Wohnsitz“ in Kapstadt damit begonnen und sind im wahrsten Sinne des Wortes gut damit gefahren. Treffpunkt Port Elizabeth Zunächst einmal sind wir von Kapstadt aus jedoch getrennte Wege gegangen: Ich habe mit Heike sehr genau durchgetaktet einen Teil der Gardenroute gemacht – von Kapstadt über Hermanus nach Knysna …

Markt-Bilder und Postkarten

Zwei Wunsch-Mails aus der „besonderen Aktion“ sprechen mich besonders an, so dass ich sie möglichst kontinuierlich umsetzen will. (Super)Markt-Bilder aus der Welt Monika Wiedenhöfer aus Nürnberg hatte Anfang Mai gemailt: „Wenn ich auf Reisen bin, muss ich immer in einen lokalen Supermarkt, um die landestypischen Lebensmittel und Verpackungen kennen zu lernen. Ich wünsche mir aus Kapstadt – und aus möglichst vielen anderen Orten – ein Bild eines Supermarktregals.“ Postkarten in die Heimat Und Michael Klisa aus Amberg schreibt im Juni: „Wäre es möglich, dass ihr immer mal wieder meiner Mutter eine Postkarte schickt? Sie ist doch schon in einem gewissen Alter, wo sie nicht mehr in Urlaub fahren kann – früher aber gerne verreist ist!“ Fotogalerien auf Facebook-Seite Die erste Postkarte ist geschrieben – und auch ein paar Fotos von (Super)Märkten und anderen Einkaufssituationen findet Ihr schon auf der GuteReise-Facebook-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung. Schaut doch immer wieder mal rein.

Ein Klavier, ein Klavier!

Der zweite Wunsch aus der „besonderen Aktion“ ist erfüllt. Als wir an der südafrikanischen „Wild Coast“ sind, erreicht mich der Wunsch der „wilden Hilde“. Die Nürnberger Swingpianistin Hildegard Pohl schreibt:  „Ich wünsche mir Bilder von Klavieren oder Flügeln aus Südafrika.“ Wie und wo ich fündig geworden bin, lest Ihr auf der online-Reise-Seite der Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung.

„The Concierge“ in Durban

Ein echt cooles Quartier haben wir in Durban: Das „The Concierge“, ein kleines Boutique-Hotel mit nur acht Zimmern, die sehr schön und individuell eingerichtet sind. Natürliche Holzmöbel kombiniert mit stylishen Accessoires, einem schwarzen Bad und einer kleinen Terrasse mit Korbstuhl und Kissen. Besonders ist auch das kleine „Freedom-Café“, in dem wir unser leckeres Frühstück bekommen. Leider hat es nur bis nachmittags offen, es sei denn es findet eine besondere Feier in dieser location statt. Als wir ankommen ist hier zum Beispiel eine so genannte birth shower – ein Event, das ich so aus Deutschland nicht kenne: Eine hochschwangere Frau feiert mit all ihren Freundinnen das freudige Ereignis, das offenkundig bald bevorsteht. Die Deko ist sehr rosa, so dass es wohl ein Mädchen wird. Und alle Freundinnen haben große Tüten mit Geschenken für Mutter und Kind dabei… Was für ein netter Brauch! Mehr Infos: www.the-concierge.co.za Bitte einfach auf ein Bild in der Galerie klicken, dann wird es größer.

Bunte Körbe aus Telefonkabeln

Schöne Dinge aus Recyclingmaterial gibt es in Südafrika in jedem Laden. Besonders in Auge stechen mir die bunten Körbe, die aus Telefonkabeln geflochten werden. Passend zum letzten Artikel von Wolfgang unter der Überschrift „Tradition und Moderne“ treffen auch hier alt und neu aufeinander. Denn die bunten Körbe aus dem neuen Material sind in Form und Technik genau gleich wie die – ebenfalls sehr schönen – alten Körbe aus Naturmaterial. Zu schade, dass ich weder die einen noch die anderen kaufen kann, denn wir sind ja noch soooo lange unterwegs. Bitte einfach auf ein Bild in der Galerie klicken, dann wird es größer.    

Tradition und Moderne in Bulungula

Fragt man Südafrikaner nach Gegenden, wo es noch „ursprünglich afrikanisch“ ist, schwärmen sie von der Wildcoast bzw. der „Transkei“.  So hieß die Region in der Apartheid-Zeit, als die rassistische Minderheits-Regierung der Weißen die schwarze Bevölkerungsmehrheit zwangsweise in so genannte „Homelands“ umgesiedelte. Es verwundert nicht, dass diese in der Regel abgeschieden lagen und karge, unfruchtbare Böden hatten. Zwischen Port Elisabeth und Durban gelegen, erstreckt sich die Wildcoast ca. 850 km entlang des Indischen Ozeans bis weit ins Landesinnere. Etwa auf halber Strecke liegt Bulungula, ein mehrfach ausgezeichnetes ökologisch-soziales Tourismus-Projekt an der Küste. Das Besondere daran ist, dass es ausschließlich von Xhosa betrieben wird, in der Community verwurzelt ist und seit seiner Gründung zum kreativen Kern und Motor der Entwicklung des bislang bitterarmen Umfelds geworden ist. Zudem stieß es weitere Projekte wie die 2007 gegründete Vorschule an und brachte neben Bildung für die Kleinen viele Menschen in Arbeit. Um dorthin zu kommen, mussten wir die Nationalstraße N2 verlassen, um dann zweieinhalb Stunden über, wie die Südafrikaner sagen, „dirtroads“ zu fahren, also staubige, teilweise sehr ruppige Pisten. Aber …

Zu Besuch bei den „African Angels“

Die Welt ist klein! Wir sind an der südafrikanischen Wild Coast im kleinen Ort Chintsa und besuchen auf eine Empfehlung hin das Schulprojekt „African Angels“. Und wen treffen wir im Klassenzimmer? Eva Böhm, eine junge Deutsche, die gerade ihr Studium für das Gymnasiallehramt abgeschlossen hat, und über ein Projekt des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg für drei Monate als Volunteer hier arbeitet. Eva Böhm unterstützt die Klassenlehrerin bei deren Arbeit mit den Erstklässlern, die aus den nahegelegenen Townships Chintsa East und Glen Eden kommen. „Diese Schule ist eine Riesenchance für die Kinder“, erklärt sie begeistert, „hier gibt es engagierte Lehrerinnen und kleine Klassen, in denen die Kinder individuell gefördert werden“. Die Schule heißt „African Angels Independent School“ und ist eine primary school für Sechs- bis Zwölfjährige. Sie ist privat finanziert und soll „Education with a Difference“ bieten. Was mit diesem Slogan gemeint ist, erklärt uns Schulleiterin Lou Billett. Sie betont, dass in der normalen ordinary school im Township die Schule zwar kostenfrei ist, dafür aber die Lehrer/innen oft nicht zum Unterricht kommen …

„Buccaneers“ in Chintsa

Wer hätte das gedacht? Wolfgang und ich übernachten im Backpackers (!) und fühlen uns richtig wohl. Bei mir ist es mehr als 20 Jahre her – bei Wolfgang noch etwas länger, dass wir in einer Unterkunft für Rucksackreisende übernachtet haben. Damals waren das einfachste Hostels mit einem großen Schlafraum für kleines Geld. Heute gibt es das zwar immer noch, aber wie uns der Besitzer von „Buccaneers“ sagt: „The kids today need comfort“. Und deshalb gibt es hier in Chintsa an der Wild Coast auch schöne Zweibettzimmer in kleinen Bungalows – und alle haben einen wunderbaren Blick auf den Indischen Ozean. Das bed and breakfast, in dem wir die Nacht vorher verbracht haben, hatte weder den Meer-Blick noch ein besonders schönes Zimmer und war teurer… Wir verbringen im „Buccaneers“ also gleich drei Nächte und genießen den Blick, das Zimmer, den Kontakt zu jungen Menschen, das vegetarische Dinner im View-of-Africa-Restaurant – und nutzen die adventure-Angebote. So traue ich mich zum zweiten Mal in meinem Leben, auf einem Pferd zu reiten. Trainerin Penny erklärt alles bestens und sowohl sie als …